Sell-in-May-Effekt (Sell-in-May effect; sell in May and go away)

Die Tatsache, dass erfahrungsgemäss Aktien zwischen Anfang Mai und Ende September schwächer notieren als zwischen Oktober und April. Die Finanzmarkttheorie versucht das mit dem geringeren Nachrichtenfluss und fehlender Dividendenprognosen innert dieser Monate zu erklären. Für rational handelnde Investoren dürfte jedoch die Jahreszeit keine Rolle spielen; denn die Fundamentaldaten haben sich ja kaum verändert. Siehe Behavioural Finance, Januar- Effekt, Montags-Effekt, Modellunsicherheit, Schwarzer Freitag, Small-Cap-Effekt.

© Universitätsprofessor Dr. Gerhard Merk, Universität Siegen