Preisschock bei Apple: Mac Studio M3-Ultra springt von 3.999 auf 5.299 Euro
26.06.2026 - 05:03:01 | boerse-global.de
Juni 2026 eine umfassende Preiserhöhung für seine Hardware-Produkte bekannt gegeben. Betroffen sind mehrere Kernprodukte – darunter der Mac mini M4 Pro, MacBook Pro und Mac Studio. Als Grund nennt Apple die explodierenden Kosten für Halbleiter und Speicherchips, ausgelöst durch die weltweit steigende Nachfrage nach KI-Rechenzentren.
Deutliche Aufschläge bei Mac mini und Desktop-Geräten
Der Mac mini M4 Pro, der im Oktober 2024 zu einem Startpreis von 1.399 Euro auf den Markt kam, kostet nun 1.599 Euro. Das sind 200 Euro mehr – ein spürbarer Einschnitt für das kompakte Desktop-Gerät, das häufig als leistungsstarker Heimserver oder Workstation genutzt wird. Auch das Basismodell mit dem Standard-M4-Chip wurde teurer: von 699 auf 799 Euro.
Doch die Preisrunde beschränkt sich keineswegs auf die Mini-Serie. Apple hat seine gesamte Produktpalette nach oben korrigiert:
- MacBook Pro: von 1.699 auf 1.999 Euro
- MacBook Air: von 1.099 auf 1.299 Euro
- Mac Studio: Das M4-Max-Modell stieg von 1.999 auf 2.499 Euro, die M3-Ultra-Konfiguration sogar von 3.999 auf 5.299 Euro
- iPad-Reihe: Das 11-Zoll iPad Air kostet jetzt 749 Euro, das iPad Pro 1.199 Euro
- Vision Pro und Displays: Auch hier wurden die Preise angehoben
Die Apple-Führung bezeichnete die Preiserhöhungen als unvermeidbare Folge der aktuellen Lieferketten-Situation. Der Konzernchef erklärte, die Branche erlebe einen beispiellosen Anstieg der Komponentenkosten. Nach der Bestätigung der Preisänderungen fiel die Apple-Aktie um 6,1 Prozent.
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Lieferengpässe und Marktauswirkungen
Marktanalysten und Halbleiter-Experten sehen einen akuten Mangel an Speicherchips als Haupttreiber dieser Entwicklung. Der CEO von Micron hatte kürzlich darauf hingewiesen, dass sein Unternehmen bereits eine erhebliche Zahl von Lieferverträgen für den Zeitraum 2026 bis 2030 abgeschlossen habe – ein klares Zeichen für einen angespannten Langzeitmarkt.
Interessant: Während die meisten Mac- und iPad-Produkte betroffen sind, blieb die iPhone-Reihe von den Preiserhöhungen verschont. Die steigenden Kosten für Hochleistungs-Hardware dürften vor allem den Heimserver- und Workstation-Markt treffen, wo der Mac mini M4 Pro bislang als wettbewerbsfähige Option für rechenintensive Aufgaben galt.
Alternativen im Heimserver- und NAS-Markt
Während Apples Hardware teurer wird, bringen spezialisierte Hersteller neue Geräte in ähnlichen Leistungsklassen auf den Markt. Am 25. Juni 2026 präsentierte TerraMaster das F4-425 Pro, ein Network-Attached-Storage-System (NAS) mit vier Einschüben, das als leistungsstarke Alternative für Heim- und professionelle Datenverwaltung positioniert ist.
Das F4-425 Pro kostet 799,99 Euro – exakt der neue Einstiegspreis des Mac mini M4. Es verfügt über einen 8-Kern Intel Core 3 N350 Prozessor, 16 GB DDR5-Speicher und eine Speicherarchitektur, die vier Festplatten und drei M.2-NVMe-Steckplätze unterstützt. Die maximale Kapazität liegt bei 152 TB.
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TerraMaster bewirbt das Gerät mit dem neuen Betriebssystem TOS 7, das als „KI-nativ" beschrieben wird und einen KI-Assistenten namens OpenClaw integriert. Technische Tests zeigen jedoch, dass die KI-Funktionen für den vollen Betrieb eine Verbindung zu externen großen Sprachmodellen benötigen. Um in der aktuellen Marktphase Kunden zu gewinnen, gewährt der Hersteller bis Anfang Juli 2026 einen Rabatt von 20 Prozent auf das neue Modell.
