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macOS 27: Apple stellt Rosetta 2 bis Ende 2027 ein

26.06.2026 - 04:55:15 | boerse-global.de

Apple stellt Rosetta 2 bis Ende 2027 ein. macOS 27 Golden Gate läutet das Ende der Intel-Kompatibilität ein und erfordert Handlungsbedarf bei Nutzern.

macOS 27 Golden Gate: Apple beendet Intel-Ära endgültig
Apple - Stilisierte digitale Golden Gate Bridge über einer Leiterplatte, symbolisiert macOS Golden Gate-Übergang und Kompatibilitätsprobleme. 26.06.2026 - Bild: über boerse-global.de

Apple zieht einen Schlussstrich unter die Intel-Ära. Mit macOS 27 beginnt der Countdown für Rosetta 2 – und Millionen Nutzer müssen handeln.

Der neue Name ist Programm: „Golden Gate" steht für den endgültigen Übergang. Das auf der WWDC 2026 vorgestellte Betriebssystem läutet die Abkehr von Intel-Kompatibilität ein. Die Übersetzungssoftware Rosetta 2, die seit 2020 Intel-Apps auf M1- und M2-Macs zum Laufen brachte, wird bis Ende 2027 eingestellt. Mit dem dann folgenden macOS 28 sollen Intel-Anwendungen komplett funktionsunfähig werden.

Was Entwickler und Nutzer jetzt wissen müssen

Apple gibt Entwicklern noch bis Ende 2027 Zeit, ihre Software nativ für Apple Silicon umzuschreiben. Für Anwender, die unsicher sind, welche ihrer Programme betroffen sind, hat macOS 27 eine praktische Hilfestellung parat: Unter „Systemeinstellungen ? Allgemein ? Über diesen Mac" findet sich ein neues Tool, das alle noch installierten Intel-Apps auflistet.

Betroffen sind nicht nur alte Profi-Programme, sondern auch viele Nischenanwendungen. Wer auf spezialisierte Software angewiesen ist, sollte jetzt den Kontakt zum Hersteller suchen.

Diese Macs fallen durchs Raster

macOS 27 läuft ausschließlich auf M-Serie-Macs. Intel-Modelle sind seit macOS 26 Tahoe (2025) außen vor – auch wenn Apple diesen Rechnern bis 2029 Sicherheitsupdates verspricht. Konkret verlieren folgende Geräte den Support für neue OS-Funktionen:

  • MacBook Pro 16 Zoll (2019)
  • MacBook Pro 13 Zoll (2020)
  • iMac (2020)
  • Mac Pro (2019)

Auch im Unternehmensumfeld zeichnen sich Veränderungen ab: Microsoft Intune wird nach dem Golden-Gate-Release nur noch macOS 15 und neuere Versionen unterstützen. Neue Geräte-Registrierungen sind dann nur noch mit aktuellen Systemen möglich.

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Beta 2: KI-Fortschritt und eine geschlossene Hintertür

Am 24. Juni 2026 veröffentlichte Apple die zweite Beta von macOS 27. Der Fokus liegt auf KI-gestützter Leistung und der Integration von Apple Intelligence. Herzstück ist ein vollwertiger Siri-Chatbot, der persönlichen Kontext versteht, sowie das neue Tool „Schreiben mit Siri".

Die Beta schließt zudem eine Sicherheitslücke: In der ersten Version nutzten findige Anwender einen Terminal-Befehl, um die Warteliste für Siri AI zu umgehen. Dieser Trick funktioniert nun nicht mehr – wer ihn angewandt hat, riskiert den Verlust des Zugriffs bis zur offiziellen Freischaltung.

Zu den weiteren Neuerungen zählen eine verbesserte Suchindexierung und die Rückkehr eines kultigen Design-Elements: Der Micky-Maus-Hand-Cursor, der in macOS 26 fehlte, ist wieder mit an Bord.

Neue Sicherheitsbedrohung: macOS.Gaslight

Kaum ist die Beta draußen, melden Sicherheitsforscher auch schon neue Gefahren. Im Juni 2026 entdeckten Experten eine Rust-basierte Hintertür namens macOS.Gaslight. Die Malware wird mit nordkoreanischen Operationen in Verbindung gebracht und zielt auf Browser-Zugangsdaten, Terminal-Verläufe und Login-Keychains ab.

Die Schadsoftware nutzt Telegram zur Datenexfiltration und bleibt über einen spezifischen LaunchAgent-Dienst auf infizierten Systemen aktiv. Ein klarer Fall für regelmäßige Sicherheitsupdates und erhöhte Wachsamkeit.

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Preise steigen – Ausblick auf den Herbst

Parallel zu diesen Entwicklungen erhöhte Apple am 25. Juni 2026 die Preise für Macs und iPads. Die finale Version von macOS 27 Golden Gate soll im Herbst 2026 erscheinen, eine öffentliche Beta wird für Juli erwartet. Für alle, die noch auf Intel-Software angewiesen sind, wird die Zeit langsam knapp.

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