iOS 27: Apple rüstet iPhone mit KI-Anrufverwaltung auf
24.06.2026 - 17:07:33 | boerse-global.de
Mit iOS 27, das im September 2026 erscheinen soll, verlagert der Konzern die Anrufverwaltung von manuellen Einstellungen hin zu intelligenten, KI-gestützten Funktionen. Doch die Umstellung birgt auch Risiken.
Von der Rufumleitung zur intelligenten Annahme
Bislang funktioniert die Rufumleitung auf dem iPhone auf zwei Arten: entweder direkt über die Einstellungen unter „Telefon“ oder über spezielle Servicecodes der Mobilfunkanbieter. Wer etwa bei der Telefonica-Tochter O2 seine Anrufe umleiten will, gibt einen Code wie 72 ein – bei der Deutschen Telekom wäre es 92, bei Vodafone *61. Diese Methoden bleiben erhalten, doch Apple setzt künftig auf Automatisierung.
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Der entscheidende Schritt ist die KI-gestützte Anrufannahme. Bereits mit iOS 26 führte Apple die Funktion „Call Screening“ ein. Sie bekämpft die geschätzten 50 Milliarden Spam-Anrufe, die jährlich weltweit getätigt werden. Das System nimmt Anrufe von unbekannten Nummern automatisch an und bittet den Anrufer, Namen und Anliegen zu nennen. Der Nutzer bekommt eine Abschrift angezeigt – und entscheidet dann, ob er abnimmt.
Call Context: Wenn das iPhone mitdenkt
Mit iOS 27 kommt nun „Call Context“ hinzu. Die Funktion nutzt die KI auf dem Gerät, um während eines Geschäftsanrufs automatisch relevante Informationen einzublenden. Buchungsdetails, Reservierungsnummern oder Bestellcodes erscheinen direkt auf dem Bildschirm – besonders nützlich für Kundenservice-Gespräche oder Reisebuchungen.
„Das ist ein echter Mehrwert für alle, die viel mit Unternehmen telefonieren“, zeigt sich ein Apple-Insider überzeugt. Die Daten bleiben lokal auf dem Gerät, verspricht der Konzern.
Vorsicht vor Betrug: So schützen Sie sich
Doch die zunehmende Digitalisierung der Telefonie hat auch eine Schattenseite. Die indische Behörde I4C warnt vor einer neuen Betrugsmasche: Kriminelle verschicken SMS, die Nutzer dazu verleiten sollen, unbemerkt eine Rufumleitung zu aktivieren. Ist diese aktiv, können Betrüger vertrauliche Gespräche mithören – bis hin zu Banktransaktionen.
Wer den Verdacht hat, dass seine Anrufe ohne Erlaubnis umgeleitet werden, sollte sofort ##002# wählen. Dieser universelle Code deaktiviert sämtliche Rufumleitungen auf dem Gerät.
Sicherheitslücke bei gesperrten iPhones
Auch bei gesperrten Geräten gibt es Risiken. Forscher der Universitäten Birmingham und Surrey zeigten bereits 2021, dass Visa-Karten im Express-Transit-Modus über NFC ausgelesen werden können. Apples Lösung: Nutzer sollten den Express-Transit-Modus auf „Keine“ setzen oder für jede Transaktion einen Doppelklick auf die Seitentaste verlangen.
Neues Flaggschiff: Das iPhone Ultra
Parallel zur Software arbeitet Apple offenbar an einem neuen Hardware-Format. Gerüchten zufolge soll noch im September 2026 ein faltbares Gerät namens „iPhone Ultra“ erscheinen. Es soll ein Buch-Design, den A20-Prozessor und 12 Gigabyte Arbeitsspeicher bieten. Funde im iOS-27-Beta-Code deuten darauf hin, dass das System für variable Faltwinkel und Split-Screen-Multitasking optimiert wird.
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Der Zeitplan für iOS 27
Die Entwicklung läuft auf Hochtouren. Die zweite Beta von iOS 27 (Build 24A5370H) erschien Ende Juni 2026 und bringt unter anderem „Schreiben mit Siri“ sowie eine verbesserte Tastatur-Reaktionsfähigkeit. Beta 3 wird für den 6. Juli erwartet, eine öffentliche Beta Mitte Juli. Die finale Version soll im September 2026 erscheinen – pünktlich zur neuen Hardware-Generation unter der Führung von CEO John Ternus.
Ein besonderes Highlight: iOS 27 führt einen geräteinternen Wiederherstellungsmodus ein. Künftig lässt sich das Betriebssystem direkt vom iPhone aus neu installieren – ohne Computer. Einfach die Seitentaste beim Start gedrückt halten, und das Gerät bietet Diagnose- und Reparaturfunktionen an. Ein langjähriger Wunsch vieler Nutzer geht damit endlich in Erfüllung.
