Bundesregierung warnt Israel vor Bodenoffensive im Libanon
16.03.2026 - 12:54:16 | dts-nachrichtenagentur.deDie Bundesregierung schaue "enorm beunruhigt" auf die Entwicklung im Libanon. Sie verurteile scharf, dass die Hisbollah wieder in den Kampf mit Israel eingetreten sei. Die Miliz müsse diesen Kampf einstellen und die Waffen niederlegen, forderte der Regierungssprecher.
In diesem Zusammenhang begrüße Berlin, dass es Anstrengungen gebe, Gespräche zwischen Israel und dem Libanon "wieder in Gang zu setzen". Man fordere Israel auf, zivile Ziele sowie die Unifil-Mission der Vereinten Nationen nicht anzugreifen.
Die israelische Armee (IDF) hatte am Montagmorgen eine nach eigenen Worten "begrenzte und gezielte Bodenoffensive" gegen Ziele im Süden Libanons begonnen. Dabei sollen mehrere Hisbollah-Kämpfer getötet worden sein. Ziel der Operation sei es, die "Vorwärtsverteidigungszone" zu erweitern, so die IDF.
Die Offensive sei Teil eines Plans, um eine "Pufferzone" zu schaffen und die Bedrohung durch die Hisbollah von der Grenze fernzuhalten. Vor dem Einmarsch der Truppen führte die israelische Armee massive Luftangriffe und Artilleriebeschüsse durch.
Seit dem 2. März haben israelische Angriffe im Libanon laut Angaben des libanesischen Gesundheitsministeriums 850 Menschen getötet und mehr als 2.100 weitere verletzt.
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