USA, Israel

Trump: Keine weiteren Angriffe zwischen Israel und Hisbollah

01.06.2026 - 20:11:29 | dpa.de

Trotz offizieller Waffenruhe zwischen dem Libanon und Israel dauert der gegenseitige Beschuss zwischen Israel und Hisbollah an. Nun macht US-Präsident Trump Hoffnung auf Deeskalation.

Israel und die Hisbollah im Libanon werden laut US-Präsident Trump vorerst von weiteren Angriffen aufeinander absehen. (Archivfoto) - Bild: Jacquelyn Martin/AP/dpa
Israel und die Hisbollah im Libanon werden laut US-Präsident Trump vorerst von weiteren Angriffen aufeinander absehen. (Archivfoto) - Bild: Jacquelyn Martin/AP/dpa

Israel und die proiranische Hisbollah-Miliz im Libanon werden nach Darstellung von US-Präsident Donald Trump ihre gegenseitigen Angriffe zunächst stoppen. Zudem werde Israel anders als angedroht keine Truppen in die libanesische Hauptstadt Beirut entsenden, schrieb Trump auf der Plattform Truth Social. Zudem seien alle Soldaten, die unterwegs gewesen seien, zurückbeordert worden. 

Der Entscheidung sei ein «sehr produktives» Telefonat mit dem israelischen Ministerpräsidenten Benjamin Netanjahu sowie ein «sehr gutes» Gespräch mit ranghohen Vertretern der Hisbollah vorangegangen, teilte Trump weiter mit. Die Hisbollah und Israel äußerten sich zunächst nicht.

Die Lage zwischen Israel und der vom Iran unterstützen Hisbollah im Libanon hat sich zuletzt deutlich zugespitzt. Israel und die libanesische Regierung - die keine Konfliktpartei ist - hatten Mitte April zwar eine Waffenruhe geschlossen. Die Hisbollah selbst lehnt Verhandlungen mit Israel jedoch ab. Der Krieg geht seitdem weiter. Beide Seiten greifen sich weiter täglich an. Dabei kommt es vor allem im Libanon immer wieder zu Opfern.

Netanjahu hatte auch erneut Angriffe auf die südlichen Vororte der libanesischen Hauptstadt Beirut angekündigt. Israels Soldaten waren zuletzt immer weiter ins Landesinnere im Libanon vorgedrungen, waren aber noch weit von der Hauptstadt Beirut entfernt.

Vertreter beider Länder verhandeln seit einigen Wochen in Washington über Bedingungen für eine Entschärfung des Konflikts. Einen Durchbruch gab es dabei bisher aber nicht. An diesem Dienstag sind weitere Gespräche in der US-Hauptstadt geplant.

So schätzen die Börsenprofis Aktien ein!

<b>So schätzen die Börsenprofis Aktien ein!</b>
Seit 2005 liefert der Börsenbrief trading-notes verlässliche Anlage-Empfehlungen – dreimal pro Woche, direkt ins Postfach. 100% kostenlos. 100% Expertenwissen. Trage einfach deine E-Mail Adresse ein und verpasse ab heute keine Top-Chance mehr. Jetzt abonnieren.
Für. Immer. Kostenlos.
de | ausland | 69465723 |

Weitere Meldungen

Trump will Libanon-Konflikt entschärfen - Iran droht. Teheran droht mit Abbruch. Trump versucht, zu deeskalieren - und soll sauer auf Netanjahu sein. Die Kämpfe zwischen Israel und der Hisbollah erschweren die Verhandlungen über ein Ende des Iran-Kriegs. (Ausland, 02.06.2026 - 05:33) weiterlesen...

Netanjahu droht weiter mit Angriffen auf Hisbollah-Ziele. Nur wenige Stunden später droht Netanjahu erneut mit Angriffen auf Beirut. Erst verkündet US-Präsident Trump einen Stopp der gegenseitigen Angriffe von Israel und der Hisbollah-Miliz im Libanon. (Ausland, 01.06.2026 - 22:46) weiterlesen...

Trump: Waffenstillstand zwischen Israel und Hisbollah erzielt US-Präsident Donald Trump hat nach eigener Aussage in einem Telefonat mit dem israelischen Premierminister Benjamin Netanjahu eine Einigung über einen Waffenstillstand zwischen Israel und der Hisbollah erzielt.Trump erklärte am Montag, dass Israel zugestimmt habe, keine Truppen nach Beirut zu entsenden und bereits auf dem Weg befindliche Truppen zurückzuziehen. (Ausland, 01.06.2026 - 19:53) weiterlesen...

Iran setzt Gespräche mit USA wegen Israels Angriffen im Libanon aus Der Iran hat die Friedensgespräche mit den USA ausgesetzt, um gegen Israels neuerliche Angriffe im Libanon zu protestieren.Das berichtet die iranische Nachrichtenagentur Tasnim am Montag. (Ausland, 01.06.2026 - 16:09) weiterlesen...

Krieg im Libanon eskaliert weiter. Die USA versuchen, die faktisch gescheiterte Waffenruhe zu retten. Eine «immer tiefere Besetzung libanesischen Territoriums» - so bezeichnet Frankreichs Außenminister das Vorgehen Israels im Libanon. (Ausland, 01.06.2026 - 11:43) weiterlesen...

Weitere Todesopfer im Libanon - immer wieder Alarm in Israel. Wegen des zuletzt verstärkten Beschusses auf Israel drängt Netanjahu nun auch wieder auf Angriffe in Beirut. Trotz offiziell geltender Waffenruhe greifen Israel und die Hisbollah einander weiter an. (Ausland, 01.06.2026 - 09:24) weiterlesen...