USA, Israel

USA sichern Israel unerschütterliche Unterstützung zu

06.08.2024 - 12:58:02

In einem Telefonat hat US-Verteidigungsminister Lloyd J.

Austin seinem israelischen Amtskollegen Yoav Gallant erneut die "unerschütterliche" Unterstützung der Vereinigten Staaten im Falle eines Angriffs durch den Iran und seine Verbündeten zugesichert. Zudem verurteilten beide den jüngsten Angriff auf einen US-Luftwaffenstützpunkt im Westirak durch eine mit dem Iran verbündete Miliz, teilte das Pentagon am späten Montagabend (Ortszeit) mit. Der Angriff stelle eine "gefährliche Eskalation" dar und unterstreiche die "destabilisierende Rolle" des Iran in der Region. Angesichts dieser Situation habe Austin seinen israelischen Amtskollegen über laufende Maßnahmen zur Stärkung der US-Militärpräsenz in Nahen Osten unterrichtet, heißt es in der Mitteilung des US-Verteidigungsministeriums. Laut Medienberichten sind bei einem Raketeneinschlag auf dem Luftwaffenstützpunkt Al-Asad mehrere US-Soldaten verletzt worden. Unterdessen arbeitet die US-Administration nach eigenen Angaben daran, einen Vergeltungsschlag des Iran und seiner Verbündeten auf Israel abzuwenden.

Man führe rund um die Uhr "intensive diplomatische Gespräche", um allen beteiligten Parteien dringend klarzumachen, von einer Eskalation abzusehen, sagte US-Außenminister Antony Blinken. US-Präsident Joe Biden ließ sich im Lagezentrum des Weißen Hauses über die Lage unterrichten. Er selbst und Kamala Harris seien über die "diplomatischen Bemühungen zur Deeskalation der regionalen Spannungen und zu Vorbereitungen zur Unterstützung Israels im Falle eines erneuten Angriffs", unterrichtet worden, so Biden. Erst am Samstag hatten die USA angekündigt, ihre militärische Präsenz im Nahen Osten kurzfristig zu erhöhen. US-Verteidigungsminister Lloyd Austin hatte bekannt gegeben, zusätzliche Kreuzer und Zerstörer mit der Fähigkeit zur Abwehr von Raketen in die Region beordert zu haben. Zudem sollen landgestützte Systeme zur Luftverteidigung und ein weiteres Geschwader von Kampfflugzeugen bereitgestellt werden. Die Vereinigten Staaten seien als Verbündete Israels auf "verschiedene Eventualitäten" vorbereitet, so Austin.

@ dts-nachrichtenagentur.de

Weitere Meldungen

Trump droht Frankreich mit 200-Prozent-Zöllen. Für Macron findet er keine guten Worte. Wein und Champagner im Visier: Trump droht Frankreich vor Journalisten mit hohen Zöllen, um eine Teilnahme am «Friedensrat» für Gaza zu erreichen. (Ausland, 20.01.2026 - 08:55) weiterlesen...

Chamenei und Trump verschärfen den Iran-Konflikt. Irans Präsident Peseschkian spricht warnende Worte. Scharfe Worte zwischen US-Präsident Trump und Ajatollah Chamenei schüren Angst vor einer Eskalation in der Golfregion. (Ausland, 18.01.2026 - 15:34) weiterlesen...

Trump für Machtwechsel im Iran. Irans Führer macht den US-Präsidenten für die Demonstrationen verantwortlich. Trump kontert. Nach den Massenprotesten im Iran verschärft sich der Ton zwischen Trump und Chamenei. (Ausland, 18.01.2026 - 05:15) weiterlesen...

Wer lenkt den Wiederaufbau Gazas? Exekutivkomitee benannt. Doch die islamistische Hamas stellt sich quer, in dem sie eine komplette Entwaffnung verweigert. Ein neu benanntes Exekutivkomitee soll den Wiederaufbau im zerstörten Gazastreifen steuern. (Ausland, 17.01.2026 - 07:52) weiterlesen...

US-Regierung beruft Blair in Gaza-Gremien. Nun besetzt Washington Gremien für Gaza. Die USA haben den Beginn der zweiten Phase des Trump-Friedensplans für Gaza ausgerufen - während die Hamas eine Entwaffnung weiter ablehnt. (Ausland, 17.01.2026 - 05:33) weiterlesen...

Tony Blair übernimmt Rolle für Übergang in Gaza. Frieden ist noch nicht in Sicht. Eine Übergangsregierung, Kontrollrat und weitere Gremien: Die USA verkünden die zweite Phase des Trump-Friedensplans für Gaza und nennen neue Personalien. (Ausland, 17.01.2026 - 03:21) weiterlesen...