Iran, Israel

Trump: Für Ölindustrie wichtige iranische Insel angegriffen

14.03.2026 - 00:41:57 | dpa.de

Die USA haben laut Präsident Trump den Iran erneut angegriffen. Im Visier ist eine strategisch wichtige Insel, auf der laut Medien fast der gesamte Ölexport des Landes umgeschlagen wird.

  • Die USA haben den Iran laut Trump erneut angegriffen.  - Foto: Mark Schiefelbein/AP/dpa
    Die USA haben den Iran laut Trump erneut angegriffen. - Foto: Mark Schiefelbein/AP/dpa
  • Die USA haben den Iran laut Trump erneut angegriffen.  - Foto: Mark Schiefelbein/AP/dpa
    Die USA haben den Iran laut Trump erneut angegriffen. - Foto: Mark Schiefelbein/AP/dpa
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US-Streitkräfte haben nach Angaben von Präsident Donald Trump die militärischen Anlagen auf der für Irans Ölindustrie wichtigen Insel Kharg zerstört. Auf eine Vernichtung der Öl-Infrastruktur habe er vorerst verzichtet, schrieb der Republikaner auf der Plattform Truth Social. Zugleich warnte er den Iran: Sollte der Iran oder jemand anders die Durchfahrt von Schiffen durch die Straße von Hormus versuchen zu behindern, werde er die Entscheidung «sofort überdenken». Der Verkehr durch die für den globalen Ölexport wichtigen Meerenge ist in dem Krieg durch eine iranische Blockade nahezu zum Erliegen gekommen.

Strategisch wichtige Insel

Auf der Insel Kharg im Persischen Golf befindet sich Irans wichtigster Ölhafen. Dort wird Medienberichten zufolge fast der gesamte Ölexport der Islamischen Republik umgeschlagen. Sie ist daher von strategisch großer Bedeutung. 

Der Iran benutzt die Blockierung der Straße von Hormus als Hebel im Krieg mit den USA und Israel. Die etwa 55 Kilometer breite Meerenge liegt zwischen dem Iran und dem Oman und gilt als eine der wichtigsten Schifffahrtsrouten für den weltweiten Ölexport. Experten gingen bereits vor Kriegsbeginn davon aus, dass Teherans Streitkräfte den Handel stark stören könnten, was eingetreten ist. 

Iran nutzt Blockierung der Straße von Hormus als Hebel 

Die iranischen Revolutionsgarden halten an ihrer Blockade der Meerenge bislang fest. Die Kommandozentrale der Garden hatte laut der ihr nahe stehenden Nachrichtenagentur Fars erklärt, dass sie damit einer Anweisung des neuen Religionsführers Modschtaba Chamenei folge. Mit seiner Drohung versucht US-Präsident Trump nun seinerseits, einen Hebel anzusetzen. Die Bombardierung der militärischen Einrichtungen auf der Insel Kharg sei eine der heftigsten «in der Geschichte des Nahen Ostens», brüstete er sich.

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