USA, Regierung

Protest bei Trump-Rede: «Schwarze Menschen sind keine Affen»

25.02.2026 - 03:56:59 | dpa.de

Die Rede zur Lage der Nation von US-Präsident Trump wird bereits in den ersten Minuten gestört. Ein Abgeordneter macht seinem Unmut über ein Video Luft - und wird daraufhin aus dem Saal eskortiert.

Der demokratische US-Abgeordnete Al Green hat bei der traditionellen Jahresansprache des US-Präsidenten aus Protest gegen den Donald Trump ein Schild mit der Aufschrift «Schwarze Menschen sind keine Affen» hochgehalten. Green wurde daraufhin aus dem Saal geführt. Trump kommentierte den Vorfall in seiner Rede nicht.

Anfang Februar hatte der Republikaner auf seiner Online-Plattform Truth Social ein Video geteilt, in dem der frühere demokratische Präsident Barack und dessen Ehefrau Michelle Obama als Affen dargestellt wurden - ein klassisches rassistisches Mittel zur Beleidigung und Herabwürdigung schwarzer Menschen. Das Weiße Haus versuchte daraufhin zunächst, den heftig kritisierten Beitrag zu rechtfertigen. Nach einer Welle der Entrüstung wurde der Post auf Trumps Account schließlich gelöscht. Die Schuld wurde einem Mitarbeiter gegeben.

In der Rede zur Lage der Nation («State of the Union») geben Präsidenten alljährlich einen Ausblick auf den von ihnen angestrebten Kurs für die Vereinigten Staaten.

Hol dir den Wissensvorsprung der Aktien-Profis.

Hol dir den Wissensvorsprung der Aktien-Profis.

Seit 2005 liefert der Börsenbrief trading-notes verlässliche Trading-Empfehlungen – dreimal die Woche, direkt ins Postfach. 100% kostenlos. 100% Expertenwissen. Trage einfach deine E-Mail Adresse ein und verpasse ab heute keine Top-Chance mehr.
Jetzt abonnieren.

Weitere Meldungen

Demokratischer Senator Padilla vergleicht Trump mit Diktator. Sie fürchten auch um die Integrität der kommenden Wahl. Nachdem Trump in seiner Rede zur Lage der Nation viel Lob für den eigenen Kurs gefunden hat, greifen die Demokraten ihn scharf an. (Ausland, 25.02.2026 - 07:19) weiterlesen...

Trump beschwört seinen Zoll- und Migrationskurs. In seiner Rede zur Lage der Nation tritt er die Flucht nach vorne an - in einigen Monaten stehen in den USA wieder Wahlen an. Donald Trump geriet zuletzt innenpolitisch zunehmend unter Druck. (Ausland, 25.02.2026 - 05:53) weiterlesen...

Trump: Werden keine iranische Atombombe zulassen. Zuletzt gab es Spekulationen über einen möglichen US-Angriff auf den Iran. Washington und Teheran verhandeln über das umstrittene iranische Atomprogramm - bislang ohne greifbare Erfolge. (Ausland, 25.02.2026 - 04:55) weiterlesen...

Trump fordert Finanzierung für Heimatschutzministerium. Das hat mit den umstrittenen Einsätzen der Einwanderungsbehörde ICE zu tun. Trump sieht einen Verantwortlichen. Das Heimatschutzministerium ist seit mehr als einer Woche ohne frisches Geld. (Ausland, 25.02.2026 - 04:24) weiterlesen...

Trump: Grenzen so sicher wie noch nie. In seiner Rede zur Lage der Nation versucht er den Fokus auf den Grenzschutz zu lenken. Seine Migrationspolitik hat dem US-Präsidenten zuletzt viel Kritik eingebracht. (Ausland, 25.02.2026 - 03:38) weiterlesen...

Trump: Unsere Nation ist größer, besser, reicher. Zu Beginn lobt er sich vor allem selbst. US-Präsident Trump tritt mit einer seiner wichtigsten Reden vor beide Kammern des Parlaments. (Ausland, 25.02.2026 - 03:21) weiterlesen...