Raumklima, Wohnen

Schlechte Luft in Räumen loswerden – Tipps für ein gesundes Raumklima

03.08.2021 - 14:03:35

Während der Arbeit oder in der Freizeit halten sich die meisten Menschen in geschlossenen Innenräumen auf. Je mehr Menschen dabei auf engstem Raum zusammenkommen, desto stickiger und schlechter wird die Luft. Langfristig führt das schlechte Raumklima schlimmstenfalls neben Kreislaufproblemen auch zu Schimmelbefall. Daher wollen die nachfolgenden Tipps aufzeigen, wie sich das Raumklima dauerhaft verbessern lässt.

  • Ventilatoren beeinflussen das Raumklima positiv, da sie den Luftaustausch voranbringen. Sie vermischen warme und kalte Luft miteinander, wodurch der Raum merklich abkühlt.  - Foto: pixabay.com © victoria_borodinova (CC0 Creative Commons)

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  • Das Umweltbundesamt empfiehlt, Wäsche wenn möglich nicht in der Wohnung zu trocknen, sondern Wäscheplätze oder Trockenräume zu nutzen. Falls es nicht anders geht, sollte man währenddessen gut durchlüften und die Zimmertüren geschlossen halten.  - Foto: pixabay.com © hans (CC0 Creative Commons)

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  •  - Foto: Dona Packert

    Dona Packert

Ventilatoren beeinflussen das Raumklima positiv, da sie den Luftaustausch voranbringen. Sie vermischen warme und kalte Luft miteinander, wodurch der Raum merklich abkühlt.  - Foto: pixabay.com © victoria_borodinova (CC0 Creative Commons) Das Umweltbundesamt empfiehlt, Wäsche wenn möglich nicht in der Wohnung zu trocknen, sondern Wäscheplätze oder Trockenräume zu nutzen. Falls es nicht anders geht, sollte man währenddessen gut durchlüften und die Zimmertüren geschlossen halten.  - Foto: pixabay.com © hans (CC0 Creative Commons)  - Foto: Dona Packert

Ursachen – wie schlechtes Raumklima überhaupt entsteht

Das „optimale“ Raumklima hängt vielfach stark mit individuellen Befindlichkeiten zusammen. Während manche Menschen etwa auf Heizungsluft reagieren, fröstelt es andere schon an lauen Sommerabenden. Neben den genannten individuellen Einflüssen bestimmen objektive Faktoren, ob das Raumklima als angenehm empfunden wird oder nicht. Dazu gehört einerseits die Temperatur, andererseits die Luftfeuchtigkeit und -zirkulation. Sofern in Innenräumen dauerhaft schlechtes Klima herrscht, sollte zunächst Ursachenforschung betrieben werden. Die nachfolgenden Faktoren können zu einem schlechten Raumluftklima beitragen:

  • Eine zu niedrige oder zu hohe Luftfeuchtigkeit wirkt sich negativ auf das Raumklima aus. Räume mit niedriger Luftfeuchtigkeit können die Schleimhäute austrocknen. Hingegen empfinden viele Menschen Räume, in denen die Luftfeuchtigkeit mehr als 60 Prozent beträgt, als schwül und drückend. Bei einer zu hohen Luftfeuchte besteht außerdem die Gefahr, dass sich Schimmelpilze bilden.
  • Sobald der Kohlendioxidgehalt in der Raumluft zu hoch ist, entsteht ein Sauerstoffmangel. Dies nehmen Menschen wiederum als „abgestandene“ Luft wahr, die für Unwohlsein sorgt.
  • Auch Zigarettenrauch, parfümierte Düfte oder chemische Lufterfrischer können in Räumen für dicke Luft sorgen. Dies führt beispielsweise dazu, dass Betroffene müde werden, Kopfschmerzen bekommen oder sich schlechter konzentrieren können.

 

Ventilatoren beeinflussen das Raumklima positiv, da sie den Luftaustausch voranbringen. Sie vermischen warme und kalte Luft miteinander, wodurch der Raum merklich abkühlt.
Ventilatoren beeinflussen das Raumklima positiv, da sie den Luftaustausch voranbringen. Sie vermischen warme und kalte Luft miteinander, wodurch der Raum merklich abkühlt.
Quelle: pixabay.com © victoria_borodinova (CC0 Creative Commons)

 

Lüften hilft dabei, das Raumklima zu regulieren

Die wichtigste Maßnahme, um für ein angenehmes Raumklima zu sorgen, besteht im Lüften. Damit die Luft angenehm frisch ist und die Zirkulation im Raum gewährleistet ist, sollte regelmäßig gelüftet werden. Diesbezüglich raten die Experten des Umweltministeriums zu mehrmaligem, täglichem Stoßlüften. Bis zu vier Mal täglich sollte bei geöffnetem Fenster ein Luftaustausch erfolgen. Ein optimaler Austausch erfolgt beim Querlüften, da die Luft durch die gegenüberliegenden Fenster durchzieht. Um den Luftdurchwechsel noch größer zu machen, rät das Umweltbundesamt dazu, die Innentüren offen zu halten. Lediglich bei Bad und Küche kann es sinnvoll sein, die Türen beim Durchlüften zu schließen. So können sich weder Feuchtigkeit noch unangenehme Gerüche in den anderen Räumen verteilen.

Abhängig von der jeweiligen Jahreszeit sollte länger oder kürzer gelüftet werden. In der kalten Jahreszeit ist es ideal, das Lüften auf jeweils fünf Minuten zu beschränken. Im Frühjahr und Herbst, wenn das Klima milder ist, dürfen es bis zu 15 Minuten sein. Dementgegen macht es sich in den warmen Sommermonaten zur Abkühlung gut, frühmorgens und spätabends bis zu 30 Minuten zu lüften. Keine gute Idee ist es dagegen, das Fenster dauerhaft angekippt zu lassen. Dies trägt nicht zu einem guten Raumklima bei, sondern kühlt das Mauerwerk ab. Auf lange Sicht lagert sich Feuchtigkeit ab, was wiederum die Schimmelbildung fördert.

Falls Haushaltsmitglieder das Lüften versehentlich vergessen, helfen Lüftungsanlagen dabei, dem Raum kontinuierlich Frischluft zuzuführen. Schon einfache Lösungen wie Ventilatoren von Lunos Lüftung optimieren die Frischluft- und Sauerstoffzufuhr im Raum. Neben Privatwohnungen eignen sich solche Lüftungen auch am Arbeitsplatz. Dank der leistungsstarken Ventilatoren bleibt die Sauerstoffsättigung hoch, sodass Berufstätige konzentrierter arbeiten und folglich leistungsfähiger sind. Daneben gibt es spezielle, vollautomatisierte Lüftungsanlagen, die zusätzliche Wärme rückgewinnen. Davon wird bis zu 90 Prozent der verbrauchten Luft wiederverwertet. Als Resultat gelangt sauerstoffreiche Frischluft in den Raum.

 

Das Umweltbundesamt empfiehlt, Wäsche wenn möglich nicht in der Wohnung zu trocknen, sondern Wäscheplätze oder Trockenräume zu nutzen. Falls es nicht anders geht, sollte man währenddessen gut durchlüften und die Zimmertüren geschlossen halten.
Das Umweltbundesamt empfiehlt, Wäsche wenn möglich nicht in der Wohnung zu trocknen, sondern Wäscheplätze oder Trockenräume zu nutzen. Falls es nicht anders geht, sollte man währenddessen gut durchlüften und die Zimmertüren geschlossen halten.
Quelle: pixabay.com © hans (CC0 Creative Commons)

 „Natürliche“ Luftbefeuchter einsetzen

Es ist auch gänzlich ohne elektrische Geräte möglich, an warmen Sommertagen für ein gesundes Raumklima zu sorgen. Dies gelingt etwa mit nassen Tüchern oder aufgestellten Wassergefäßen, die die verdunstete Feuchtigkeit an die Umgebung abgeben. Auch grüne Zimmerpflanzen unterstützen durch ihre Photosynthese das Raumklima, da sie Sauerstoff hinzufügen. Großflächige Pflanzensorten wie Gummibäume, Kakteen oder Palmen eignen sich hierfür ganz besonders. Auch diverse ätherische Öle werden mit einem gesunden Raumklima verbunden. Während Zitronenöl die Laune verbessern soll, gilt Orangenblütenöl als stress- und angstlindernd. Es ist allerdings wichtig, die ätherischen Öle lediglich sparsam einzusetzen. Hoch konzentriertes Öl in zu hohen Dosen entfaltet eine negative Wirkungsweise, da es die Atemwege und Schleimhäute reizt. Wenigen ist bewusst, dass auch Möbel zu einem positiven Raumklima beitragen. Als besonders wohltuend erweisen sich natürliche Materialien wie Holz.

Staub und Schadstoffe minimieren

Generell weiß sich der menschliche Körper bei Schadstoffen zu helfen. Im begrenzten Rahmen kann der Organismus Staub und Feinstaub abwehren. Oft hinterlässt dies aber trotzdem Spuren, beispielsweise in Form von tränenden Augen oder Husten. Da die organischen und anorganischen Stoffe im Hausstaub potenziell gesundheitsschädlich wirken, sollte eine gewisse Grundhygiene selbstverständlich sein. Es ist daher angebracht, die Aufenthaltsräume regelmäßig zu saugen und abzustauben, um die Schadstoffkonzentration zu verringern. Da sich der Staub auf Sofas und Teppichen sammelt, sollten auch diese alle paar Monate abgesaugt und gründlich gereinigt werden.

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Damit sich langfristig weniger Hausstaub in den Räumen verteilt, helfen spezielle Allergiefilter im Staubsauger. Weitere „Schadstoffquellen“ sind Zigaretten, die bestenfalls gar nicht oder nur in einem Raum geraucht werden sollten. Auch Kamine und Kerzen wirken sich negativ auf das Raumklima aus, da sie Feinstaub aufkommen lassen. Bei der Verwendung ist es daher ratsam, auf regelmäßiges Lüften zu achten. Selbst in manchen Reinigungsmitteln stecken gesundheitsschädliche Schadstoffe, die dem Raumklima schaden. Insofern sind nachhaltige Alternativen den chemischen Reinigungsmitteln vorzuziehen. Mit Natron, Soda, Zitronensäure oder Essigessenz putzen verantwortungsbewusste Menschen auf natürliche Weise, ohne die Raumluft zu verunreinigen.

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