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Vitamin K: Neue Studien belegen Schutz vor Herzinfarkt und Schlaganfall

Veröffentlicht: 14.07.2026 um 18:04 Uhr, Redaktion boerse-global.de

Aktuelle Forschung belegt: Vitamin K2 kann Arterienverkalkung bremsen und das Risiko für Herzinfarkt und Schlaganfall senken.

Vitamin K2: Neue Studie zur Gefäßgesundheit und Herzschutz
Abstrakte Darstellung gesunder Blutgefäße mit schützenden grünen Elementen, die Vitamin K symbolisieren. Illustration mit AI erstellt übermittelt durch boerse-global.de

Es aktiviert Proteine, die Calcium-Ablagerungen in den Arterienwänden verhindern – und damit das Risiko für Herzinfarkt und Schlaganfall senken.

Besonders die Form Vitamin K2 (MK-7) steht im Fokus. Eine aktuelle Studie untersuchte, ob die Supplementierung die Progression von Koronarverkalkungen verlangsamen kann. Da verkalkte Herzkranzgefäße als einer der Hauptrisikofaktoren für Herzinfarkte gelten, könnte dieser Ansatz für die Prävention bedeutsam sein.

Neugeborene: Vitamin-K-Mangel mit schweren Folgen

Die Bedeutung des Vitamins zeigt sich bereits bei Säuglingen. Eine schwedische Kohortenstudie in JAMA Pediatrics wertete über zwei Millionen Datensätze aus dem Zeitraum 2003 bis 2021 aus. Ergebnis: Babys ohne intramuskuläre Vitamin-K-Gabe nach der Geburt hatten eine um 52 Prozent höhere Blutungsrate.

Besonders alarmierend: Das Risiko für intrakranielle Blutungen in den ersten sechs Lebensmonaten lag 2,91-fach höher. Gleichzeitig stieg die Ablehnungsrate der Prophylaxe durch Eltern von 0,66 Prozent (2006) auf 1,50 Prozent (2021).

Genetischer Schalter bei Herzschwäche entdeckt

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Forscher der Universitätsmedizin Göttingen identifizierten KLF15 als zentralen Transkriptionsfaktor bei Herzinsuffizienz. Im Tiermodell konnte eine gezielte Aktivierung die krankhafte Herzvergrößerung reduzieren und die Pumpfunktion stabilisieren.

Parallel dazu untersuchten Wissenschaftler aus Berlin und Würzburg die schädigende Wirkung von Oxalsäure. Ihre in Cardiovascular Research veröffentlichte Arbeit zeigt: Oxalat löst über den Botenstoff IL-17A Entzündungsprozesse aus. Für Patienten mit chronischen Nierenerkrankungen ist das relevant – bei ihnen korrelieren erhöhte Oxalatspiegel häufig mit kardiovaskulären Komplikationen.

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Ein Team der Universität Graz präsentierte langkettige Vitamin-E-Metaboliten (LCM). Diese Moleküle wirken laut der Studie in Acta Pharmaceutica Sinica B entzündungshemmend und entzündungsauflösend – ohne natürliche Heilungsprozesse zu beeinträchtigen.

In der Adipositas-Forschung sorgt das Peptid BRP für Aufsehen. In Tierversuchen führte es zu signifikantem Gewichtsverlust, der ausschließlich die Fettreserven betraf. Die Muskelmasse blieb erhalten. Der Wirkmechanismus läuft über das Sättigungszentrum im Hypothalamus – ohne die bei bisherigen Präparaten häufigen Nebenwirkungen wie Übelkeit.

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