usbliter8-Lücke: Millionen iPhones nicht patchbar
29.06.2026 - 09:18:13 | boerse-global.de
Apple revolutioniert mit iOS 27 die Art, wie Nutzer ihre iPhones und iPads reparieren können – ganz ohne Computer.
Die neueste Entwicklerversion des Betriebssystems führt einen eigenständigen Wiederherstellungsmodus ein, der an die Funktionalität der Apple-Silicon-Macs erinnert. Durch einfaches Gedrückthalten der Seitentaste beim Startvorgang booten die Geräte künftig in eine schlanke Oberfläche, über die sich Systemupdates, Wiederherstellungen und Zurücksetzungen durchführen lassen. Ein zweiter Rechner wird dafür nicht mehr benötigt.
Siri wird erwachsen
Gleichzeitig erhält der Sprachassistent ein grundlegendes Update. Nach jahrelanger Entwicklung soll Siri nun proaktiver und kontextbewusster agieren. Die Apple Wallet App kann in der neuen Version zudem physische Pässe importieren – per Kamera-Scan über eine Siri-gesteuerte Funktion. Barcode- und QR-Code-Pässe lassen sich dann direkt auf dem Display anzeigen.
Schluss mit dem Schiefstand
Auch optisch tut sich etwas. Entwickler berichten von der Entfernung bestimmter Spiegel-Effekte aus dem Vorjahres-Design. Die Änderung behebt ein visuelles Phänomen, bei dem Icons schief wirkten – in der Community als „Drunkgate" bekannt geworden. Nutzer erhalten zudem feinere Kontrolle über Transparenzeinstellungen, und der Stromsparmodus wurde optimiert für flüssigere Performance.
Sicherheits-Alarm für Millionen iPhones
Doch nicht nur Neuerungen prägen die aktuelle Apple-Welt. Sicherheitsforscher haben eine kritische Lücke namens „usbliter8" entdeckt. Der Fehler steckt in der SecureROM älterer Geräte mit A12-, A13-, S4- und S5-Chips – und ist nicht patchbar. Über eine USB-Verbindung können Angreifer beliebigen Code ausführen, benötigen dafür aber physischen Zugriff.
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Betroffen sind unter anderem das iPhone XR, XS und die 11er-Serie, das iPhone SE der zweiten Generation sowie mehrere iPad-Modelle. Da der Fehler im Nur-Lese-Speicher sitzt, hilft nur der Umstieg auf neuere Hardware. Wer auf maximale Sicherheit angewiesen ist, sollte wechseln.
Die wöchentliche Neustart-Pflicht
Batterieverschleiß bleibt die größte Herausforderung für Langzeit-iPhone-Besitzer. Die Lebensdauer der Akkus liegt typischerweise zwischen zwei und fünf Jahren. Technische Experten empfehlen einen wöchentlichen Zwangsneustart über eine spezielle Tastenkombination aus Lautstärke- und Seitentaste. Das kalibriert den Akku und befreit das System von überflüssigen Daten.
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Für den Alltag gibt es neue MagSafe-Zubehörteile: Powerbanks mit 5.000 und 10.000 mAh Kapazität, darunter 15W Qi2-zertifizierte Packs und 25W-Modelle mit zweitem MagSafe-Ring. Apple selbst bietet einen Akku-Pack für das iPhone Air mit 12W Ladeleistung.
Parallel dazu arbeitet Apple an iOS 26.6. Die zweite Beta vom Juni 2026 bringt neue Diebstahlschutz-Funktionen und behebt bisherige Einschränkungen beim Kontaktblockieren.
