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Open Design 0.14.1: Design-Tool mit 77.000 GitHub-Sternen

Veröffentlicht: 10.07.2026 um 23:30 Uhr, Redaktion boerse-global.de

Aktuelle Veröffentlichungen wie Uninstally, Outline 1.9.0 und Jitsi Meet stärken die Position quelloffener Alternativen am Markt.

Open-Source-Welle: Neue Tools fordern etablierte Software heraus
Abstraktes Netzwerk aus leuchtenden Linien und Knoten, das Open-Source-Software symbolisiert, mit Icons für verschiedene Anwendungstypen. Illustration mit AI erstellt übermittelt durch boerse-global.de

Eine Welle aktueller Software-Veröffentlichungen macht Open-Source-Alternativen zu etablierten Programmen attraktiver denn je. Von Systembereinigung über Videokonferenzen bis hin zu Design-Tools – die Auswahl wächst rasant.

Saubere Sache: Uninstally räumt Macs auf

Am 9. Juli veröffentlichte Codenta Uninstally, eine Open-Source-Anwendung für den Mac. Das Tool spürt Restdateien gelöschter Programme auf und entfernt sie zuverlässig. Es durchforstet das System nach Support-Dateien, Caches, Preferences und Logs – Überbleibsel, die selbst nach einer Deinstallation oft zurückbleiben. Die Software ist auf GitHub verfügbar und unterstützt auch Homebrew.

Outline 1.9.0: Sicherheit und neue Features

Ebenfalls am 9. Juli erreichte das kollaborative Dokumentationstool Outline die Version 1.9.0. Die wichtigste Neuerung: Passkey-Login für Desktop-Nutzer. Hardware-Schlüssel und biometrische Systeme wie Windows Hello und Touch ID werden jetzt unterstützt. Die Entwickler verbesserten zudem den MCP-Server (Model Context Protocol) mit Funktionen zur Dokumentenwiederherstellung und Vorlagenunterstützung. Slack-ähnliche Reaktionen und geschlossene Sicherheitslücken runden das Update ab.

Für Entwickler und Kreative

Neue Empfehlungen vom 10. Juli heben drei Tools besonders hervor:

  • MarkText als leistungsfähigen Markdown-Editor
  • RustDesk für den Fernzugriff auf Desktops
  • Ghostty als Terminal-Alternative

Das Open-Source-Design-Tool Open Design brachte am selben Tag die Version 0.14.1 heraus. Die Anwendung hat auf GitHub stolze 77.000 Sterne gesammelt. Es handelt sich um ein lokales Desktop-Tool, das Prototypen, Dashboards und Videoinhalte mit Hilfe von Coding-Agenten erstellt.

Navigation ohne Datenkrake

Aktuelle Tests vom 9. Juli zeigen: Wer Google Maps den Rücken kehren will, hat echte Alternativen. Organic Maps setzt auf Offline-Nutzung und OpenStreetMap-Daten. Weitere Community-Projekte wie CoMaps und der selbst gehostete Zeitleisten-Tracker Reitti gewinnen an Aufmerksamkeit.

Jitsi Meet: Videokonferenzen ohne Hürden

Im Bereich Videokonferenzen punktet diese Woche die Open-Source-Plattform Jitsi Meet als Alternative zu Zoom oder Google Meet. Der Clou: Keine Registrierung, kein Download, keine Zeitbegrenzung. Einmalig müssen sich nur die Moderatoren anmelden, um die Sitzung zu verwalten.

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Wer auf der Suche nach leistungsstarker Open-Source-Software ist, sollte auch sein Betriebssystem überdenken: Das kostenlose Linux-Startpaket zeigt Schritt für Schritt, wie Sie Ubuntu parallel zu Windows installieren – ohne Risiko und ohne Datenverlust. 5 sofort umsetzbare Schutzmaßnahmen entdecken

Betriebssysteme: LineageOS und ChromeOS Flex

Die Open-Source-Community arbeitet weiter an Alternativen zu den großen Betriebssystemen. Anfang des Sommers kündigte LineageOS Updates an, darunter ein webbasiertes Flash-Tool und Pläne für LineageOS 24 auf Basis von Android 17. Der Support wurde auf weitere Geräte von Samsung, Motorola und Sony ausgeweitet.

Für Nutzer, die ältere Hardware wiederbeleben wollen, bietet Google ein ChromeOS Flex USB-Kit für drei Euro an. Damit lassen sich Windows-10-PCs aufrüsten, die die Anforderungen für Windows 11 nicht erfüllen. Allerdings gab es zuletzt Lieferengpässe. Das Ziel: Rund 500 Millionen Geräten ein zweites Leben schenken.

ReactOS, das quelloffene Windows-kompatible Betriebssystem mit eigenem NT-Kernel, zeigt Fortschritte bei der Anwendungskompatibilität – auch wenn Hardware-Treiber weiterhin eine Herausforderung bleiben.

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Redmine 7.0: Projektmanagement für Profis

Am 30. Juni erschien Redmine 7.0. Die aktualisierte Projektmanagement-Software bringt 122 Änderungen mit, darunter einen verpflichtenden Sudo-Modus, Browser-Vorschauen für Office- und PDF-Dateien sowie Webhook-Unterstützung.

Für Betreiber privater Server empfehlen Experten aktuell Gotify für Benachrichtigungen und Snipe-IT für die Inventarverwaltung als unverzichtbare Self-Hosted-Tools.

Firefox: Der Nischen-Browser mit treuer Fangemeinde

Branchendaten vom April 2026 zeigen: Der Open-Source-Browser Firefox hält einen Desktop-Marktanteil von 4,21 Prozent. Die aktuelle stabile Version 152.0.5 erschien am 7. Juli und unterstützt moderne Webstandards sowie Passkeys.

Künstliche Intelligenz: Lokale Modelle für Datenschutz

Ein wachsender Trend: Immer mehr Nutzer setzen auf lokale Large Language Models (LLMs), um ihre Daten zu schützen. Aktuelle Berichte vom 10. Juli beschreiben den Einsatz von Ollama, um Modelle wie Qwen3-4B auf bescheidener Hardware zu betreiben. Die Anwendungen reichen vom Zusammenfassen von RSS-Feeds bis zur Verarbeitung von Smart-Home-Daten – eine private Alternative zu cloudbasierten KI-Diensten.

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