Nissin, Cup

Nissin Cup Noodles: Kaltwasser-Zubereitung ab 20. Juli

Veröffentlicht: 14.07.2026 um 15:22 Uhr, Redaktion boerse-global.de

Der Markt für pflanzliche Kost wächst mit Proteinprodukten, Kaltwasser-Nudeln und digitalen Ernährungsplänen. Neue Verfahren schonen Nährstoffe.

Pflanzliche Ernährung 2026: Trends, Produkte und neue Technologien
Ein ansprechend angerichtetes veganes High-Protein-Fertiggericht in einer modernen Schale auf einem minimalistischen Tisch mit natürlichen Zutaten. Illustration mit AI erstellt übermittelt durch boerse-global.de

Während klassische Fertiggerichte unter Gesundheitsaspekten geprüft werden, etablieren sich spezialisierte Angebote in den Bereichen High-Protein, Kaltwasser-Zubereitung und personalisierte Ernährungsplanung. Neben dem Zeitfaktor gewinnen Nährstoffqualität und Zertifizierung für Konsumenten an Bedeutung.

HPP-Verfahren und Protein-Trends

Ein zentraler Trend bei pflanzlichen Fertiggerichten sind schonende Haltbarmachungsverfahren. Anbieter wie LiveFresh setzen auf High Pressure Processing (HPP), das Nährstoffe und Geschmack ohne hohe thermische Belastung konserviert. Das Sortiment umfasst kaltgepresste Säfte, Shots sowie Bowls und Pasta-Variationen. Preislich liegen Hauptmahlzeiten bei rund 7,99 Euro pro Portion.

Parallel dazu gewinnt die Protein-Anreicherung an Relevanz. In Hamburg zeigt ein bis zum 15. August befristetes Pop-up am Neuen Wall, wie proteinreiche Systemgastronomie funktioniert. Das Angebot umfasst Pizzen auf Dinkelbasis und vegane Bolognese. Auch bei Gewichtsmanagement-Produkten spiegelt sich dieser Trend wider: Nupo bietet vegane Diät-Shakes auf Soja- und Haferbasis an, die pro Portion 119 Kilokalorien liefern und als vollständiger Mahlzeitenersatz konzipiert sind.

Mensa-Ranking und digitale Planung

Die Verfügbarkeit pflanzlicher Optionen weitet sich auch im institutionellen Bereich aus. Im PETA-Mensa-Ranking 2026 erhielt die Mensa Kesselhaus des Studentenwerks Schleswig-Holstein in Kiel den Silberstatus. Bewertet wurden das pflanzenbasierte Angebot, die Preisgestaltung und das strategische Konzept der ersten vegan-vegetarischen Mensa des Landes.

Technologische Unterstützung bietet der neue Green Diet Plan. Die App generiert personalisierte vegane oder vegetarische Ernährungspläne, kombiniert Mahlzeitenpläne und Einkaufslisten mit Tracking-Funktionen für Wasserzufuhr und Gewicht sowie kurzen Bewegungseinheiten. So wird der Trend zur Individualisierung digital abgebildet.

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Ab 20. Juli gibt es Cup Noodles, die Sie einfach mit kaltem Wasser aufgießen – in 3 Minuten fertig, ohne Strom. Perfekt fürs Büro, unterwegs oder wenn die Küche gerade besetzt ist. Jetzt kostenlosen Report mit allen Rezepten anfordern

Neue Produkte im Einzelhandel

Im Lebensmitteleinzelhandel wächst das vegane und ökologisch zertifizierte Angebot stetig. Edeka und der Verband Bioland feierten 2026 das fünfjährige Bestehen ihrer Partnerschaft. Mittlerweile umfasst das Sortiment über 100 zertifizierte Produkte, mit Schwerpunkt auf Tierwohl und Regionalität – etwa bei Molkereialternativen wie Joghurt und Lassi.

Innovative Zubereitungsmethoden erreichen den Bereich der schnellen Verpflegung. Nissin bringt am 20. Juli Cup Noodles auf den Markt, die mit kaltem Wasser zubereitet werden können. Die patentierte Rehydrationsmethode kommt in Geschmacksrichtungen wie Spicy Kimchi zum Einsatz.

Auch bei Beilagen und Snacks gibt es Neuerungen:
- Mautner Markhof: Einführung ölfreier Salatmarinaden in Glasflaschen ab Mitte Juli
- Aldi und Lidl: Japanisch inspirierte Cheesecake-Produkte im Juli-Aktionssortiment, teils auf Skyr-Basis
- Best Body Nutrition: Zuckerfreie, kalorienarme Getränkekonzentrate

Medien und Expertenrat

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Die Qualität von Fertiggerichten bleibt ein öffentliches Thema. In einer am heutigen Dienstag gestarteten Sendereihe auf Sat.1 untersuchen Stefano Zarrella und Lebensmittelexperte Stefan Lück gängige Fastfood-Fertigprodukte auf Inhaltsstoffe und Zubereitung.

Für die Kinderernährung betonen Fachleute die Bedeutung einer ausgewogenen Zusammenstellung. Expertin Sigrid Fellmeth rät, Mahlzeitenboxen in Sattmacher, Eiweißquellen sowie Obst und Gemüse zu gliedern. Pflanzliche Alternativen wie Quinoa-Brokkoli-Bratlinge sind im Kühlschrank etwa zwei Tage haltbar. Kochboxen-Anbieter wie HelloFresh oder Marley Spoon ergänzen den Markt mit portionierten Zutaten – die Kosten pro Portion variieren zwischen 3,27 und 5,30 Euro.

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