Apple, Intel-Ära

macOS 27: Apple beendet Intel-Ära und bringt Siri AI

21.06.2026 - 05:53:44 | boerse-global.de

Apple veröffentlicht erste Betas von iOS 26.6 und macOS 26.6. Der Fokus liegt auf iOS 27 und macOS 27, die Intel-Macs nicht mehr unterstützen.

Apple iOS 27 und macOS 27: Beta-Start und Intel-Aus
Apple - A modern smartphone displaying a translucent 'Liquid Glass' user interface with glowing elements, held by a hand. 21.06.2026 - Bild: über boerse-global.de

Der iPhone-Konzern hält an seiner neuen Namenskonvention fest. Die nächste Software-Generation trägt die Nummer 27 – und bringt tiefgreifende Änderungen mit sich.

Apple hat am heutigen Sonntag die ersten öffentlichen Betas für iOS 26.6 und macOS Tahoe 26.6 veröffentlicht. Die Updates konzentrieren sich auf Stabilität und Sicherheit. Dazu gehören neue Warnhinweise bei blockierten Kontakten sowie die fortgesetzte Erprobung der Ende-zu-Ende-verschlüsselten RCS-Kommunikation zwischen iPhone und Android.

Anzeige

Viele iPhone-Nutzer übersehen nach einem Software-Update wichtige Sicherheitseinstellungen. Dieser kostenlose Ratgeber zeigt Ihnen Schritt für Schritt, wie Sie Ihr Gerät optimal konfigurieren und Ihre Privatsphäre schützen. Sicherheits-Ratgeber für iOS-Updates kostenlos herunterladen

Doch die eigentliche Spannung liegt bereits in der Zukunft: Mit iOS 27 und macOS 27 (Codename „Golden Gate") steht der nächste große Sprung bevor. Die finale Version wird für Herbst 2026 erwartet, die öffentliche Beta-Phase startet im Juli.

Das Ende der Intel-Ära

Mit macOS 27 zieht Apple einen Schlussstrich: Rechner mit Intel-Prozessoren werden nicht mehr unterstützt. Zwar läuft macOS 26 noch auf älteren Macs mit T2-Sicherheitschip, doch die 2026er-Generation ist exklusiv Apple Silicon vorbehalten. Das bedeutet faktisch das Ende der „Hackintosh"-Ära für neue Betriebssystemversionen.

Die Kompatibilitätsliste für die 2026er-Reihe:

  • iOS 27: Voraussichtlich ab iPhone 11 aufwärts
  • iPadOS 27: Mindestens A14-Bionic-Chip oder M1-Prozessor erforderlich
  • watchOS 27: Deutlich reduzierte Hardware-Unterstützung – die Serien 6, 7, 8 und die originale Ultra fallen weg

Siri bekommt Google-Power

Das Herzstück des 2026er-Softwarezyklus ist „Siri AI“ . Die Weiterentwicklung des Sprachassistenten basiert auf einer Partnerschaft mit Google, die im Januar 2026 bekannt gegeben wurde. Gemini-Funktionen verleihen Siri tiefere Sprachverarbeitung und persönlichen Kontext.

Erstmals soll mit macOS 27 eine eigene Siri-App erscheinen. Der Assistent kann dann Aktionen in verschiedenen Programmen ausführen und auf geräteinterne Daten aus Mails, Nachrichten und Kalendern zugreifen. Neue „Visual Intelligence"-Werkzeuge erlauben die Suche nach Bildschirminhalten sowie das Freistellen und Bereinigen von Fotos in der Photos-App.

Auf dem iPhone könnte Siri AI die klassische Spotlight-Suche ersetzen. Allerdings deuten frühe Berichte darauf hin, dass bestimmte Funktionen zunächst auf Mac und visionOS beschränkt bleiben – und in Regionen wie der Europäischen Union möglicherweise nur eingeschränkt verfügbar sind.

Neue Standards für Unternehmen

Mit dem Wechsel auf Version 27 ändert sich auch die Verwaltung von Apple-Geräten in professionellen Umgebungen. Declarative Device Management (DDM) wird zum neuen Standard für macOS und iOS und löst die alten Konfigurationsprofile ab.

Anzeige

Während neue Betriebssysteme immer komplexer werden, verschwenden viele Nutzer wertvolle Zeit mit unnötigen Klickwegen. Erfahren Sie in diesem Gratis-Report, wie Sie mit den 19 besten Shortcuts sofort schneller und effizienter an Ihrem Mac arbeiten. Die 19 wichtigsten Mac-Shortcuts gratis sichern

MDM-Lösungen müssen künftig TLS 1.2 oder höher unterstützen. Apple stellt zudem die alten Software-Update-Befehle zugunsten DDM-basierter Workflows ein. Hinzu kommen neue Endpoint-Security-Regeln für die Ausführung von Anwendungen sowie verbessertes Identitätsmanagement durch Platform Single Sign-On (SSO) .

Vom iPhone 19 zum Jahrgang 26

Die Umstellung auf die jahresbasierte Nummerierung hatte Apple im Mai 2025 angekündigt und auf der Entwicklerkonferenz am 9. Juni 2025 offiziell bestätigt. Statt der traditionellen fortlaufenden Zählung – die 2025er-Version wäre iOS 19 gewesen – spiegelt die Nummer nun das Jahr nach der Veröffentlichung wider. Die im Herbst 2025 erschienene Software hieß folgerichtig iOS 26 – samt iPadOS, macOS, watchOS, tvOS und visionOS.

Beobachter sehen darin eine Anlehnung an die Automobilindustrie: Die Jahreszahl macht sofort klar, wie aktuell die Software ist. Das mit dem Namenswechsel eingeführte Design „Liquid Glass" setzt auf starke Transparenz und Tiefenwirkung, inspiriert von der visionOS-Oberfläche.

de | wissenschaft | 69594009 |