Low-Insulin-Diät, Studie

Low-Insulin-Diät: Studie belegt 5,2 kg Gewichtsverlust in sechs Monaten

Veröffentlicht: 17.07.2026 um 17:26 Uhr, Redaktion boerse-global.de

Studien belegen entzündungshemmende und nährstoffreiche Eigenschaften von Blattgemüsen. WHO empfiehlt gesunde Ernährung zur Demenz-Prävention.

Aktuelle Studien untersuchen das therapeutische Potenzial von Blattgemüsen wie Chiliblättern und Portulak – besonders bei Entzündungen und zur Nährstoffversorgung.

Chiliblätter: Mehr als nur scharf

Chiliblätter werden in Asien traditionell als Gemüse genutzt. Dr. Ngo Duc Phuong vom Institut für Traditionelle Medizin hebt ihren hohen Gehalt an Vitamin A und C sowie Carotinoiden, Flavonoiden und Polyphenolen hervor.

Im Gegensatz zu den Früchten enthalten junge Blätter kaum Capsaicin. Das macht sie für viele Gerichte nutzbar. Wissenschaftler beobachten antioxidative, entzündungshemmende und antibakterielle Effekte. In der traditionellen Heilkunde helfen sie gegen Erkältungen und Schmerzen.

Wichtig: Nur junge Blätter essbarer Sorten verwenden. Bei Allergien oder Magenbeschwerden ist Vorsicht geboten.

Portulak: Superfood gegen chronische Leiden

Portulak gilt international als „Superfood“. Die Pflanze steckt voller Omega-3-Fettsäuren, Vitamin C, Beta-Carotin, Kalium und Kalzium.

Forschungsergebnisse deuten darauf hin, dass der Wirkstoff Peperomin E das Wachstum von Krebszellen hemmen kann. Bei chronischen Erkrankungen wie Arthritis zeigt Portulak unterstützende Wirkung. Studien belegen zudem Schutz der Magenschleimhaut, Förderung der Knochenheilung und Senkung des Harnsäurespiegels.

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Mediziner warnen jedoch vor übermäßigem Verzehr: Zu viel Portulak kann Nieren belasten oder Durchfall auslösen.

Kürbisblätter und Römersalat: Die stillen Helfer

Auch Kürbisblätter überzeugen mit ihrem Nährstoffprofil. Sie liefern Eisen, Zink, Kalium sowie die Vitamine A, C und B6. Ernährungsfachleute sehen darin Unterstützung für Blutbildung, Immunsystem und Herz-Kreislauf-Gesundheit.

Römersalat punktet mit wenig Kalorien, aber viel Vitamin A, C, K und Folsäure. Die Ballaststoffe fördern die Verdauung, Kalium reguliert den Blutdruck.

Ernährung als globale Gesundheitsstrategie

Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) betonte Mitte Juli 2026 die Bedeutung eines gesunden Lebensstils zur Demenz-Prävention. Neben Bewegung und sozialen Aktivitäten spiele die Ernährung eine entscheidende Rolle.

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Eine im Juli 2026 im BMJ Nutrition veröffentlichte Studie von Collins et al. belegt die Wirksamkeit einer Low-Insulin-Diät: Bei Typ-2-Diabetikern verbesserte sich der HbA1c-Wert innerhalb von sechs Monaten signifikant, der durchschnittliche Gewichtsverlust lag bei 5,2 Kilogramm.

Die medizinische Forschung zeigt zudem neue Zusammenhänge zwischen Stoffwechsel und neurologischen Erkrankungen. Laut Veröffentlichungen in JAMA vom Juli 2026 können SGLT2-Inhibitoren das Alzheimer-Risiko um bis zu 43 Prozent senken – ein weiteres Indiz für die enge Verbindung von Ernährung und Pharmakologie.

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