Krafttraining, Sterberisiko

Krafttraining senkt Sterberisiko um 13 Prozent – Harvard-Studie

Veröffentlicht: 19.07.2026 um 05:12 Uhr, Redaktion boerse-global.de

Neue Studien belegen: Kurze Krafttrainingseinheiten senken Sterberisiko deutlich. Harvard-Daten zeigen bis zu 45 Prozent weniger Risiko in Kombination mit Ausdauersport.

Krafttraining: Schon 40 Minuten pro Woche senken Sterberisiko
Eine Gruppe von Menschen führt dynamische Ganzkörper-Fitnessübungen in einem modernen Fitnessstudio aus, das auf funktionelles Training ausgelegt ist. Illustration mit AI erstellt übermittelt durch boerse-global.de

Das belegen aktuelle Studien des Deutschen Krebsforschungszentrums (DKFZ). Die Weltgesundheitsorganisation rät dazu, an mindestens zwei Tagen pro Woche alle großen Muskelgruppen zu trainieren.

So wird kurzes Training effektiv

Um die Effektivität in kurzer Zeit zu maximieren, empfehlen Experten Mehrgelenksübungen, Supersätze und sogenannte Exercise Snacks. Das sind kurze, intensive Bewegungseinheiten, die sich leicht in den Alltag integrieren lassen. Der Trend geht klar zu zeitsparenden, aber wirkungsvollen Workouts.

Die Harvard-Universität untermauert diese Erkenntnisse mit einer Langzeitstudie. Über 147.000 Erwachsene wurden bis zu 30 Jahre lang beobachtet. Das Ergebnis: Moderates Krafttraining von 90 bis 119 Minuten pro Woche senkt das allgemeine Sterberisiko um 13 Prozent.

Besonders deutlich fallen die Effekte bei kardiovaskulären Risiken aus – sie sinken um 19 Prozent. Bei neurologischen Risiken beträgt der Rückgang sogar 27 Prozent. Kombiniert mit Ausdauertraining lässt sich das Sterberisiko um bis zu 45 Prozent reduzieren.

Funktionales Training in der Praxis

Konzepte wie FunTone setzen diese wissenschaftlichen Erkenntnisse direkt um. Es handelt sich um ein funktionelles Ganzkörpertraining, das mehrere Muskelketten gleichzeitig beansprucht. Anbieter wie das Bewegungsstudio im Böhler Areal in Wolfurt bieten solche Einheiten an.

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Dort leitet Instruktorin Andrea Mitgutsch gezielte Trainingseinheiten. Der Fokus liegt auf der Verbindung von Kraft und Koordination. Das entspricht dem modernen Anspruch an ein zeitsparendes, aber dennoch wirkungsvolles Workout.

Neben den physischen Aspekten spielt die soziale und technologische Einbindung eine wachsende Rolle. Sportbünde in Rheinland-Pfalz setzen etwa auf digitale Unterstützung bei der Vereinsarbeit – unter anderem durch KI-gestützte Kommunikationsplattformen wie PressBuddy.

Smarte Helfer fürs Training

Die Digitalisierung schreitet auch bei der Hardware voran. Mitte Juli 2026 wurde die neue Smartwatch Amazfit Bip Max angekündigt. Das Gerät bietet 150 Sportmodi, ermöglicht individuelle Trainingspläne und eine Offline-Navigation. Ein hochauflösendes AMOLED-Display und eine lange Akkulaufzeit runden das Paket ab.

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Auch bei der Ausrüstung zeigt sich ein Trend zu Nachhaltigkeit. Neue Sporttextilien wie zertifizierte Gymbags aus Bio-Baumwolle von Anbietern wie Printwear unterstreichen das wachsende Bewusstsein für faire Produktionsbedingungen.

Funktionelles Training wird im Jahr 2026 nicht mehr nur als rein physische Betätigung verstanden. Es ist Teil eines technologisch unterstützten und gesundheitsorientierten Lebensstils.

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