Krafttraining, Minuten

Krafttraining: 40–60 Minuten pro Woche genügen für Muskelaufbau

Veröffentlicht am: 19.07.2026 um 18:50 Uhr | Redaktion boerse-global.de

WHO-Empfehlungen zum Krafttraining treffen auf WM-Analysen: Messis Bizeps-Curls und Mbappés Rekordtor prägen das Turnier.

WM 2026: Messi, Mbappé und die Krafttraining-Revolution
Ein Profifußballer sprintet über ein Feld, umgeben von subtilen Datengrafiken, die Leistungsmetriken darstellen. Illustration mit AI erstellt übermittelt durch boerse-global.de

Daten des Deutschen Krebsforschungszentrums (DKFZ) zeigen: Schon 40 bis 60 Minuten intensives Training pro Woche reichen aus. Empfohlen werden Mehrgelenksübungen, Supersätze und kurze, knackige Belastungseinheiten.

Doch die Realität sieht anders aus. Nur 10 bis 30 Prozent der Erwachsenen erreichen diese Vorgaben. Dabei gewinnt Krafttraining ab 40 Jahren massiv an Bedeutung – genau dann, wenn der natürliche Abbau von Muskel- und Knochenmasse einsetzt.

Erhalten oder aufbauen? Der entscheidende Unterschied

Einmal pro Woche Krafttraining reicht, um die Muskulatur zu erhalten. Wer aktiv aufbauen will, braucht zwei Einheiten mit acht wie zwölf Wiederholungen pro Satz. Die Vorteile sind vielfältig: Neben dem Muskelaufbau profitiert auch die Knochendichte.

WM 2026: Messi zeigt, wie Krafttraining Zweikämpfe entscheidet

Im Profisport werden diese Prinzipien auf die Spitze getrieben. Bei der Weltmeisterschaft 2026 liefert Argentiniens Kapitän Lionel Messi das perfekte Beispiel. Eine spezielle Bizeps-Curl-Variante trainiert nicht nur die Armmuskulatur, sondern gezielt die Unterarme und die stabilisierende Rumpfmuskulatur. Beobachter sehen darin einen Schlüsselfaktor für seine dominance in direkten Duellen.

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Doch reine Physis reicht nicht. Im deutschen Kader betonten Spieler wie Joshua Kimmich und Antonio Rüdiger die Bedeutung von Teamgeist und klarer Kommunikation durch die sportliche Leitung. Nur so sei das Erreichen der K.-o.-Runde möglich gewesen.

Datenwesten: Die unsichtbaren Trainer auf dem Platz

Seit 2015 sind Electronic Performance and Tracking Systems (EPTS) von der FIFA zugelassen. Bei der aktuellen WM in Nordamerika kommen sie flächendeckend zum Einsatz. Die Spieler tragen Kompressionswesten mit Sensoren, die in Echtzeit Daten liefern:

  • GPS: Distanzen und Positionierung auf dem Feld
  • Beschleunigungsmesser: Sprints, Antritte und Bremsmanöver
  • Gyroskope: Drehbewegungen und Körperstabilität

Anbieter wie Catapult Sports oder STATSports übermitteln die Daten direkt an die Trainerstäbe. So lässt sich die Belastung individuell steuern – und das Verletzungsrisiko minimieren.

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48 Teams, neue Taktiken, torreiche Spiele

Die technische Studiengruppe der FIFA um Arsène Wenger analysiert die Auswirkungen der Turnieraufstockung. Erste Erkenntnisse: Die qualitative Lücke zwischen den Nationen schrumpft. Taktisch geht der Trend zu tieferer Verteidigung – gleichzeitig steigt die Zahl der Weitschusstore.

Das spektakuläre Spiel um Platz drei am 19. Juli 2026 bestätigt den Trend: England besiegte Frankreich mit 6:4. Frankreichs Stürmer Kylian Mbappé stellte mit 22 Karrieretoren bei Weltmeisterschaften einen neuen Rekord auf – und überholte damit Lionel Messi.

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