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iPhone: Apple plant radikales Redesign zum 20. Geburtstag

05.05.2026 - 16:37:19 | boerse-global.de

Apple plant ein iPhone mit Solid-State-Tasten und nahtlosem Glaskörper für 2027. Zuvor kommt das iPhone 18 Pro mit 2nm-Chip und kleinerer Dynamic Island.

iPhone: Apple plant radikales Redesign zum 20. Geburtstag - Foto: über boerse-global.de
iPhone: Apple plant radikales Redesign zum 20. Geburtstag - Foto: über boerse-global.de

Der iPhone-Hersteller bereitet eine umfassende Neuerfindung seines Vorzeigeprodukts vor – mit revolutionärer Haptik und nahtlosem Glas-Design.

Apple arbeitet an einem grundlegenden Umbau des iPhones. Zum 20. Jubiläum des Geräts im Herbst 2027 soll ein Modell mit berührungsempfindlichen Solid-State-Tasten und einem randlosen Glaskörper erscheinen. Das geht aus aktuellen Branchenberichten und Lieferketteninformationen hervor. Der Konzern reagiert damit auf einen turbulenten Halbleitermarkt mit explodierenden Komponentenkosten und einer neuen Rangordnung bei seinen wichtigsten Chip-Partnern.

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Solid-State-Haptik und die „Glasswing“-Vision

Bereits heute testet Apple ein hochentwickeltes haptisches Tastensystem für das Jubiläums-iPhone. Anders als herkömmliche mechanische Schalter funktioniert die Schnittstelle auch mit Handschuhen, nassen Fingern oder bei extremen Temperaturen. Ein energiesparender Mikroprozessor hält die Tasten selbst dann reaktionsbereit, wenn der Hauptakku leer ist oder das Gerät ausgeschaltet wurde.

Die Hardware-Revolution geht mit einem neuen Design einher: Unter dem Codenamen „Glasswing“ entsteht ein Gehäuse, bei dem die Glasränder nahtlos in das Display übergehen. Das Betriebssystem iOS 26 wird mit dem Konzept „Liquid Glass“ optisch darauf abgestimmt – Software und Hülle verschmelzen zu einer Einheit.

Die Gerüchteküche brodelt: Ein 6.000-mAh-Akku, umgekehrtes kabelloses Laden, unter dem Display versteckte Face-ID-Sensoren, Frontkamera und Lautsprecher sowie ein doppellagiges OLED-Panel mit verbesserter Kratzfestigkeit stehen auf der Wunschliste für 2027.

iPhone 18 Pro: Die unmittelbare Zukunft

Doch zuerst kommt der Herbst 2026. Das iPhone 18 Pro wird die Dynamic Island deutlich verkleinern – der größte Eingriff in das Design seit seiner Einführung. Möglich wird das durch die Verlagerung der Face-ID-Komponenten unter das Display.

Erstmals kommt der A20 Pro zum Einsatz, gefertigt im 2-Nanometer-Verfahren. Der Chip nutzt neue Verpackungstechnologien für höhere Leistungsdichte. Die Kamera erhält einen Hauptsensor mit variabler Blende und ein helleres Teleobjektiv. Größere Akkus sorgen für längere Laufzeiten – beim Pro Max könnte das zu einem etwas dickeren und schwereren Gehäuse führen.

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Mit dem C2-Modem reduziert Apple zudem die Abhängigkeit von externen Zulieferern. Die Camera Control 2.0 verzichtet auf berührungsempfindliche Elemente und setzt auf eine schlankere Bedienung.

Lieferketten-Revolution: Apple sucht neue Partner

Die ehrgeizigen Pläne für 2026 und 2027 fallen in eine Zeit des Umbruchs in der Chip-Produktion. Apple lotet offenbar Verträge mit Intel Foundry und Samsung Foundry für die 2nm-Fertigung aus. Branchenbeobachter sehen darin den Versuch, das Risiko der geografischen Konzentration auf Taiwan zu mindern und sich Produktionskapazitäten zu sichern – in einem Markt, in dem KI-Anwendungen die Fertigungsstraßen dominieren.

Der Druck auf TSMC ist enorm: Nvidia hat Apple als größten Kunden abgelöst. Apple sicherte sich daraufhin etwa die Hälfte der kommenden 2nm-Kapazitäten des Auftragsfertigers, um die Versorgung mit A20- und M-Serien-Prozessoren zu gewährleisten.

Konkrete Gespräche mit Samsung über dessen 2nm-Werk in Taylor, Texas laufen bereits. Eine Abkehr von der jahrelangen Exklusivpartnerschaft mit TSMC zeichnet sich ab – parallel zum Führungswechsel im Konzern, wo John Ternus zunehmend als Nachfolger von CEO Tim Cook gehandelt wird.

Explodierende Kosten: Der „RAMpocalypse“ trifft Apple

Die Entwicklung der nächsten Hardware-Generation wird durch eine globale Knappheit bei Speicherchips und explodierende Produktionskosten erschwert. Apple erhöhte bereits den Einstiegspreis des Mac mini von 599 auf 799 Euro – und strich die 256-GB-Version. Grund: Die DRAM-Preise stiegen im ersten Quartal 2026 um 90 Prozent.

Marktforscher von TrendForce und IDC beobachten, wie die Nachfrage nach High Bandwidth Memory (HBM) für KI-Server die Produktion von Standard-Speicherchips verdrängt. Die Preise für LPDDR5X, den Arbeitsspeicher in High-End-Smartphones, könnten sich im zweiten Quartal 2026 nahezu verdoppeln. Langfristige Lieferverträge über fünf Jahre Laufzeit werden zur neuen Normalität.

Die Folgen sind absehbar: Preiserhöhungen von 10 bis 20 Prozent für verschiedene Hardware-Kategorien im Laufe des Jahres. Für Apple bedeutet das: Die iPhone-18-Serie und die Jubiläumsmodelle könnten teurer werden – in einem Markt, der 2026 mit einem Rückgang von 11,3 Prozent im PC-Segment rechnet.

Strategische Einordnung: Apples Kampf um die Spitze

Der Schwenk zu Haptik und Glasdesign ist Apples Versuch, sich in einem reifen Smartphone-Markt weiter zu differenzieren. Die Konkurrenz schläft nicht: Googles geleakte Pixel-11-Serie mit Tensor-G6-Chip zeigt, dass etablierte Hersteller über bloße Prozessor-Upgrades hinausdenken müssen.

Das „Glasswing“-Projekt und der Umstieg auf 2nm-Silizium deuten darauf hin, dass Apple langfristige Architekturvorteile über kurzfristige Verkaufszahlen stellt. Der Fokus auf margenstarke Pro- und Ultra-Modelle ist ein branchenweiter Trend – Hersteller wie Lenovo und MSI setzen ebenfalls auf KI-fähige High-End-Geräte, um die steigenden Halbleiterkosten auszugleichen.

Nvidias Dominanz in der Fertigungspipeline zeigt: Consumer-Electronics-Unternehmen sind nicht mehr die unangefochtene Priorität der Chip-Hersteller. Apples Verhandlungen mit Samsung und Intel sind daher kein reiner Sparversuch – sie sind eine taktische Notwendigkeit, um den Hardware-Fahrplan bis 2028 zu sichern.

Ausblick: Was kommt auf die Kunden zu?

Der Erfolg des 2nm-Übergangs wird der entscheidende Gradmesser für Apples Hardware-Gesundheit sein. Gelingt der A20 Pro trotz Lieferengpässen, ist der Weg frei für das spektakuläre Jubiläums-iPhone 2027.

Doch der anhaltende Speichermangel könnte weitere Preisanpassungen erzwingen. Kunden müssen sich darauf einstellen, dass Einstiegskonfigurationen verschwinden und durch höherwertige, margenstärkere Modelle ersetzt werden. Das gemunkelte MacBook Ultra und die OLED-MacBook-Pro-Modelle, möglicherweise 2027, werden diesen High-End-Kurs krönen – mit derselben 2nm-Technologie und den haptischen Innovationen, die jetzt für das iPhone entwickelt werden.

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