iPhone 18 Pro: Apple plant Preissprung auf 1.299 Euro
19.06.2026 - 17:26:02 | boerse-global.de
Tim Cook bestätigt massive Preissteigerungen – Schuld sind explodierende Speicherkosten.
Apple-Chef Tim Cook hat am 17. Juni 2026 angekündigt, dass der Konzern die Preise für seine wichtigsten Hardware-Produkte anheben wird. iPhones, iPads und Macs sind betroffen. Cook sprach von einem „Jahrhunderthoch" bei den Speicherchip-Preisen – die schlimmsten Schwankungen, die er in 40 Jahren erlebt habe.
KI-Boom treibt Speicherkosten in die Höhe
Anzeige: Wer den Preissprung auf 1.299 Euro für das iPhone 18 Pro vermeiden will, findet in diesem Ratgeber drei konkrete Strategien – von Chip-Aktien bis zur Kauf-Checkliste. Jetzt kostenlosen Ratgeber anfordern
Der Grund für die Preissteigerung ist eine weltweite Knappheit bei Speicherchips wie DRAM und NAND. Künstliche Intelligenz hat den Bedarf explosionsartig steigen lassen: KI-Unternehmen sichern sich riesige Mengen an Speicher für ihre Rechenzentren. Für die Unterhaltungselektronik bleibt entsprechend weniger übrig.
Die Zahlen sind atemberaubend. Laut Morgan Stanley haben sich die Speicherpreise innerhalb eines Jahres versechsfacht. RAM-Kosten haben sich seit Oktober 2025 mehr als verdoppelt. Der gesamte Speicherchip-Markt wird 2026 voraussichtlich 890 Milliarden Euro erreichen – 2025 waren es noch 220 Milliarden Euro. Während Konkurrenten wie Samsung und Micron offenbar KI-Kunden bevorzugen, denkt Apple darüber nach, mit seinen 99 Milliarden Euro freien Cashflows eigene Chip-Lieferungen zu sichern.
Was kostet das neue iPhone?
Analysten haben bereits durchgerechnet, was das für die nächste iPhone-Generation bedeutet. Das iPhone 18 Pro könnte 200 Euro oder mehr kosten als sein Vorgänger. Statt 1.099 Euro für das iPhone 17 Pro müssten Käufer dann mindestens 1.299 Euro zahlen. Enthält Apple neue Kamera-Hardware, sind sogar 1.399 Euro möglich.
Um die 47-Prozent-Marge des iPhone 17 Pro zu halten, müsste Apple den Preis rechnerisch um rund 270 Euro anheben.
Auch Macs und iPads betroffen
Der Preisdruck zeigt sich bereits bei den Macs. Der Einstiegspreis des Mac Mini stieg zuletzt von 599 auf 799 Euro – nachdem die bisherige Basisversion gestrichen wurde. Marktforscher von Omdia erwarten für 2026 einen Anstieg der Smartphone-Preise um 20 Prozent. Morgan Stanley rechnet mit 15 Prozent mehr für Smartphones und PCs in den USA.
Anzeige: Die Speicherpreise haben sich versechsfacht – das trifft auch Ihr nächstes Smartphone. Erfahren Sie, wie Sie mit Speicherchip-Aktien von diesem Trend profitieren und gleichzeitig Ihr Geld vor Inflation schützen. Inflationsschutz-Report jetzt sichern
Die hohen Speicherkosten könnten bis mindestens 2027 anhalten. Apple hat jedoch ausgeschlossen, eigene Speicherfabriken zu bauen.
Führungswechsel zum ungünstigsten Zeitpunkt
Die Preisrunde kommt zu einem heiklen Zeitpunkt. Am 1. September 2026 übergibt Tim Cook den Chefposten an John Ternus. Analysten beobachten genau, ob die höheren Preise dazu führen, dass Nutzer ihre Geräte noch länger behalten. Apples Basis von 2,5 Milliarden aktiven Geräten könnte dann langsamer wachsen.
