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iPhone 18: Apple verdoppelt RAM für KI-Funktionen

17.06.2026 - 12:45:22 | boerse-global.de

Apple stattet das iPhone 18 mit 12 GB Arbeitsspeicher aus, um anspruchsvolle KI-Funktionen lokal ausführen zu können.

iPhone 18: 12 GB RAM für Apples KI-Offensive
Apple - A sleek, futuristic smartphone with glowing digital patterns, set against a backdrop of abstract, interconnected neural network nodes. 17.06.2026 - Bild: über boerse-global.de

Apple plant für seine kommende Smartphone-Generation einen massiven Hardwaresprung. Das Standardmodell iPhone 18 soll satte 12 Gigabyte Arbeitsspeicher erhalten, wie Branchenberichte aus Mitte Juni 2026 zeigen. Das wäre eine Steigerung um 50 Prozent gegenüber den 8 Gigabyte des Vorgängers iPhone 17.

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KI-Funktionen treiben Speicherbedarf

Hinter dem Schritt steckt vor allem ein Name: „Apple Intelligence 2.0“. Die nächste Generation der KI-Plattform und das grundlegend überarbeitete Siri benötigen deutlich mehr Rechenleistung direkt auf dem Gerät. Analysten von KB Securities und Berichte aus der Lieferkette von DigiTimes bestätigen: Die 12-Gigabyte-Grenze ist notwendig, um die leistungsfähigsten KI-Modelle lokal auszuführen.

Das iPhone 17 kommt mit den meisten Siri-Funktionen noch zurecht. Doch für die hochentwickelten Features – etwa ausdrucksstärkere Siri-Stimmen oder eine grundlegende Verbesserung der systemweiten Diktiergenauigkeit – reicht der alte Speicher nicht mehr.

Auf der WWDC Anfang Juni präsentierte Apple neue Fähigkeiten des Sprachassistenten: personenbezogene Kontexterkennung und Bildschirminhaltsverständnis. Diese Funktionen kombinieren Apples eigene Basismodelle mit einer Integration von Google Gemini, das Berichten zufolge rund 1,2 Billionen Parameter nutzt. Um die Privatsphäre der Nutzer zu schützen, setzt Apple auf lokale Verarbeitung – das belastet den Arbeitsspeicher massiv.

Preise bleiben stabil

Trotz der teureren LPDDR5X-DRAM-Chips will Apple offenbar an der bisherigen Preisstruktur festhalten. Das Standard-iPhone 18 soll in den USA weiterhin 799 Dollar kosten, in Europa rund 949 Euro.

Der Konzern dürfte die höheren Beschaffungskosten bei den Speicherlieferanten Samsung, SK Hynix und Micron selbst schlucken. Die Strategie ist klar: Apple will die Einstiegshürde für sein KI-Ökosystem niedrig halten und möglichst viele Nutzer in die neue Plattform holen.

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Gestaffelter Start bis 2027

Die Markteinführung erfolgt in mehreren Wellen. Die Pro-Modelle iPhone 18 Pro und iPhone 18 Pro Max sowie ein neues Foldable sollen bereits im September 2026 erscheinen. Das Standard-iPhone 18 folgt erst Anfang 2027.

Diese zeitliche Staffelung wird durch Aussagen der Führung von Largan Precision gestützt, einem wichtigen Zulieferer. Demnach ist das erste Quartal 2027 für die Basis-Modelle vorgesehen. Die Pro-Varianten kommen dagegen mit dem A20 Pro-Chip im 2-Nanometer-Verfahren, einer Kamera mit variabler Blende und 5G-Satellitenanbindung.

Die Software-Grundlage, iOS 27, befindet sich seit dem 8. Juni 2026 im Beta-Test. Eine öffentliche Beta folgt im Juli, der finale Release ist für den Herbst 2026 geplant – pünktlich zum Start der ersten neuen Hardware.

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