iPhone 18: Apple spart beim RAM wegen explodierender Chipkosten
28.06.2026 - 15:09:22 | boerse-global.de
Die neuen Details zur iPhone-18-Reihe offenbaren eine überraschende Strategie: Apple trennt die Speicherausstattung stärker denn je zwischen Basis- und Premiummodellen. Der Grund sind explodierende Chipkosten.
9 statt 12 Gigabyte: Die Basis zahlt den Preis
Das Standard-iPhone 18 und die günstigere 18e-Variante erhalten nur 9 Gigabyte RAM – ein moderater Sprung von den aktuellen 8 GB. Die Pro-Modelle sowie ein für Herbst 2026 erwartetes Falt-iPhone sollen dagegen satte 12 GB bekommen.
Hinter dieser Kluft steckt vor allem der neue A20-Prozessor. Der Chip, gefertigt im 2-Nanometer-Verfahren, kostet Apple schätzungsweise 280 Euro pro Stück – das ist ein Anstieg von fast 80 Prozent gegenüber dem Vorgänger A19. Zwar verspricht der A20 15 Prozent mehr Rechenleistung und 30 Prozent bessere Energieeffizienz, doch der Preis zwingt Apple zum Sparen – und das geschieht beim Arbeitsspeicher der Einstiegsmodelle.
KI-Kompatibilität auf der Kippe
Die entscheidende Frage: Reichen 9 GB für die Zukunft? Analysten zufolge könnte iOS 27 für anspruchsvolle KI-Funktionen auf dem Gerät mindestens 12 GB RAM verlangen. Während 8 GB für einfache Siri-Aufgaben genügen, bewegen sich die 9 GB in einer Grauzone.
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Apple steht vor einer Zwickmühle: Entweder es reserviert die besten KI-Features exklusiv für die Pro-Reihe – oder die Entwickler optimieren die Software so, dass sie auch mit weniger Speicher läuft. Eine dritte Option: Apple senkt die Mindestanforderungen vor dem finalen Release noch einmal.
Lieferkette und Preise
Um die Kosten für die Speicher-Upgrades zu stemmen, soll Apple neue Partnerschaften mit Chip-Herstellern ausloten. Die Markteinführung erfolgt gestaffelt: Pro und Pro Max kommen voraussichtlich im September 2026, das Basis-iPhone 18 und die 18e-Variante folgen im Frühjahr 2027.
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Trotz der Sparmaßnahmen beim RAM könnten die hohen Kosten für den A20-Chip und verbesserte Kameras den Preis nach oben treiben. Derzeit peilt Apple für das Basismodell weiterhin rund 799 Euro an – ob das halten wird, bleibt abzuwarten.
