iOS 27 Beta 2: Apple fernsteuert Apple TV Updates jetzt vom iPhone
23.06.2026 - 10:55:20 | boerse-global.de
Apple hat die zweite Entwickler-Beta von iOS 27 veröffentlicht und erweitert damit die Steuerungsmöglichkeiten für das Smart Home erheblich. Nutzer können künftig Software-Updates für Apple TV direkt über die Home-App auf iPhone, iPad und Mac auslösen – ein Schritt, der die Geräteverwaltung zentralisiert und den lästigen Gang zum Fernseher überflüssig macht.
Home-App wird zur Schaltzentrale
Der neue Update-Prozess in iOS 27 Beta 2 orientiert sich an der bereits bekannten Verwaltung von HomePod-Lautsprechern. Bislang waren Apple-TV-Updates nur über das Fernsehinterface möglich – inklusive umständlicher Menünavigation mit der Fernbedienung. Die Home-App bietet nun eine manuelle Steuerung dieser Updates, während die automatische Aktualisierung weiterhin optional bleibt.
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Apple verfolgt damit eine klare Strategie: Die Verwaltung aller Smart-Home-Geräte soll von einem zentralen Punkt aus möglich sein. tvOS-Installationen lassen sich künftig vom Smartphone oder Mac aus anstoßen, ohne dass der Nutzer den Bildschirm des Apple TV überhaupt einschalten muss.
Voraussetzungen und Kompatibilität
Die neue Funktion setzt voraus, dass das gesamte Ökosystem auf dem neuesten Stand läuft: iOS 27, iPadOS 27, macOS 27 (Codename „Golden Gate") und tvOS 27 müssen installiert sein. Während die zweite Entwickler-Beta Ende Juni erschien, wird eine öffentliche Beta für Juli 2026 erwartet. Der finale Release ist für den Herbst 2026 geplant.
Allerdings gibt es eine schlechte Nachricht für Besitzer älterer Geräte: tvOS 27 wird den Apple TV HD von 2015 und die erste Generation des Apple TV 4K von 2017 nicht mehr unterstützen. Wer diese Modelle nutzt, bleibt auf dem alten Betriebssystem sitzen.
Siri lernt dazu: Neue Sprachbefehle und Schreibhilfe
Neben der Heimvernetzung bringt iOS 27 Beta 2 zahlreiche Verbesserungen der Benutzeroberfläche. Eine neue Option namens „Write with Siri" wurde in die Tastatur integriert und ersetzt die bisherigen Schreibwerkzeuge in Apps wie Notizen, Mail und Nachrichten. Apple testet zudem neue Siri-Stimmen mit den Bezeichnungen „Pace" und „Expressivity" – sie sind allerdings noch als „coming soon" markiert.
Auch die Kommunikation mit Android-Nutzern wird einfacher: Die RCS-Nachrichtenfunktion (Rich Communication Services) unterstützt jetzt Inline-Antworten auf einzelne Nachrichten und zeigt Reaktionen („Tapbacks") auf Bildern an. Der Media-Player auf dem iPhone-Sperrbildschirm bleibt zudem dauerhaft sichtbar, was den Zugriff auf Wiedergabefunktionen erleichtert.
Wallet-App mit Finanz-Insights
Die Wallet-App erhält eine neue „Insights"-Funktion, die Konten verknüpft und Ausgaben, Transaktionen sowie Kontostände verfolgt. Das Feature erschien in der Beta vom 22. Juni, dürfte aber nach Branchenberichten erst im September 2026 voll funktionsfähig sein. Optisch wurden digitale Pässe mit neuen Texturen versehen.
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Abschied von alten Bekannten
Mit der Modernisierung verabschiedet sich Apple von einigen Legacy-Tools. Die AirPort-Dienstprogramm-App wurde aus dem App Store entfernt und wird eingestellt – ihre Funktionalität wird künftig nicht mehr garantiert. Die Kamera-App zeigt nun gelbe Akzente und Markierungen, und HomeKit-Kamera-Benachrichtigungen unterstützen eine Long-Press-Vorschau mit Lichtsteuerung.
Der zweite Beta-Zyklus erstreckt sich auch auf visionOS 27 mit verbesserter drahtloser Leistung und neuen immersiven Umgebungen sowie auf tvOS 27 mit einer überarbeiteten Podcasts-App und schnelleren AirPlay-Verbindungen.
