iOS 27: Apple Intelligence mit Bildschirmerkennung ab iPhone 15 Pro
15.06.2026 - 17:48:41 | boerse-global.de
Neue Funktionen von „Apple Intelligence" sollen den Alltag der Nutzer grundlegend verändern.
Die Informationen stammen aus Tests der ersten Beta-Version von iOS 27, die seit dem 13. Juni 2026 läuft. Sie zeigen ein deutlich überarbeitetes Siri, das jetzt viel mehr kann als nur Sprachbefehle auszuführen.
Siri wird zum persönlichen Assistenten mit Durchblick
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Die größte Neuerung: Siri erhält eine „On-Screen Awareness" – der Assistent erkennt, was auf dem Bildschirm passiert. Sieht der Nutzer einen Film, kann Siri die Schauspieler identifizieren. Die KI verknüpft zudem Daten aus Fotos, Nachrichten, Kalendern und Notizen. Ein Beispiel: Der Nutzer zeigt ein Urlaubsfoto, Siri findet das Restaurant darauf.
Allerdings braucht die KI Zeit zum Lernen. In ersten Tests dauerte die Indexierungsphase rund 96 Stunden. Auch gibt es Grenzen: Siri darf keine gesperrten Notizen oder Bankdaten einsehen. Bei Drittanbieter-Apps wie WhatsApp benötigt der Assistent eine explizite Erlaubnis des Nutzers.
Bildbearbeitung und Barrierefreiheit auf neuem Niveau
Die Fotos-App bekommt mächtige KI-Werkzeuge. Nutzer können KI-generierte Hintergrundbilder erstellen, Bilder neu zuschneiden oder verbessern. Um Fälschungen zu verhindern, setzt Apple auf SynthID-Wasserzeichen für KI-bearbeitete Inhalte.
Auch die Barrierefreiheit profitiert: Die „Lupe" lernt Umgebungen zu erkennen, „VoiceOver" liefert detailliertere Bildbeschreibungen. Internationale Nutzer freuen sich über die spanische Version des „Workout Buddy" in der Fitness-App.
Hardware-Anforderungen: Nicht alle iPhones kommen mit
Die KI-Offensive hat ihren Preis. Apple schloss einen Milliarden-Deal mit Google: Rund eine Milliarde Euro jährlich für die Nutzung von Gemini-Modellen. Diese arbeiten mit 1,2 Billionen Parametern auf Nvidia Blackwell B200 GPUs.
Das neue macOS 27 mit dem Codenamen „Golden Gate" soll auf Apple Silicon deutlich schneller laufen. Erste Tests versprechen 30 Prozent schnellere App-Starts und 70 Prozent schnellere Fotoverarbeitung. Die Intel-Ära endet damit endgültig – ältere Macs werden nicht mehr unterstützt.
Für iOS 27 bedeutet das: Das iPhone 11 ist die Untergrenze. Wer die erweiterten Siri-Funktionen mit Bildschirmerkennung nutzen will, braucht mindestens ein iPhone 15 Pro.
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Alltagserleichterungen und mehr Privatsphäre
Neben den großen KI-Neuerungen gibt es praktische Verbesserungen. Eine neue Passwörter-App verwaltet automatische Updates. Zwei iPhones können künftig dieselbe Telefonnummer nutzen.
Die „Wo ist?"-App erlaubt es, den Standort zu verstecken – ohne dass andere eine Benachrichtigung erhalten. Neue Kindersicherungen führen altersbasierte Bildschirmzeit-Limits ein. Und endlich: Alarm-Lautstärke lässt sich unabhängig von Medien- und Benachrichtigungstönen einstellen.
