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Google Pixel 11 Pro: Temperatursensor raus, „Pixel Glow“ kommt rein

05.05.2026 - 19:45:28 | boerse-global.de

Google ersetzt den Temperatursensor im Pixel 11 Pro durch das LED-System Pixel Glow und setzt auf den leistungsstarken 2-Nanometer-Tensor G6.

Google Pixel 11 Pro: Temperatursensor raus, „Pixel Glow“ kommt rein - Foto: über boerse-global.de
Google Pixel 11 Pro: Temperatursensor raus, „Pixel Glow“ kommt rein - Foto: über boerse-global.de

Der Google Pixel 11 Pro verzichtet auf das Thermometer – und setzt stattdessen auf ein neues LED-System namens „Pixel Glow“. Das geht aus detaillierten technischen Leaks hervor, die am Dienstag auf dem Telegram-Kanal Mystic Leaks veröffentlicht wurden. Die Enthüllungen zeichnen das Bild einer strategischen Neuausrichtung: Google verabschiedet sich von experimenteller Hardware und fokussiert sich auf Leistung und Design.

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Das Ende eines Experiments

Der Infrarot-Temperatursensor war seit dem Pixel 8 Pro ein Markenzeichen der Pro-Modelle. Google bewarb ihn zunächst als Werkzeug zur Messung von Oberflächentemperaturen und erhielt später sogar die Zulassung für Körpertemperaturmessungen. Doch die Nutzer blieben skeptisch. Marktforschungen und Umfragen Ende 2025 zeigten: Die Funktion konnte sich nicht durchsetzen. Nach drei Jahren zieht Google nun den Stecker.

An seiner Stelle findet sich auf der Rückseite künftig „Pixel Glow“ – ein Array aus kompakten RGB-LEDs. Das System soll visuelle Animationen für Benachrichtigungen, eingehende Anrufe und Interaktionen mit dem KI-Assistenten Gemini liefern, besonders wenn das Smartphone mit dem Display nach unten liegt. Branchenbeobachter vergleichen es mit der rückseitigen Beleuchtung einiger Nischen-Handys – Googles Umsetzung gilt jedoch als dezenter.

2-Nanometer-Tensor G6: Der echte Durchbruch?

Das Herzstück der Pixel-11-Serie wird der Tensor G6 sein, Codename „Malibu“. Der Chip wird erstmals auf einem 2-Nanometer-Prozess gefertigt – ein gewaltiger Sprung nach vorne. Google wechselt dafür den Fertigungspartner und setzt auf eine ungewöhnliche Sieben-Kern-Architektur (1+4+2):

  • Ein ARM C1-Ultra-Kern mit 4,11 GHz
  • Vier ARM C1-Pro-Leistungskerne mit 3,38 GHz
  • Zwei Effizienzkerne mit 2,65 GHz

Hinzu kommen mehrere neue Eigenentwicklungen: Ein MediaTek M90-Modem für bessere Netzstabilität, eine neue Tensor Processing Unit (TPU) namens „Santafe“, ein dedizierter Bildprozessor (GXP) mit dem Namen „Metis“ und ein aufgerüsteter Titan M3-Sicherheitschip.

Die 2-Nanometer-Technologie verspricht spürbare Verbesserungen bei Dauerleistung und Akkulaufzeit – zwei Punkte, an denen Pixel-Nutzer seit Jahren Kritik üben.

Heller als je zuvor: Die Displays

Die Leaks nennen beeindruckende Helligkeitswerte: Das Standardmodell Pixel 11 (Codename „Cubs“) soll 3.100 Nits Spitzenhelligkeit erreichen, die Pro-Modelle („Grizzly“ und „Kodiak“) sogar 3.600 Nits. Das wären die hellsten Displays, die je in einem Google-Smartphone verbaut wurden.

Auch bei der Kamera tut sich einiges. Das Standard-Pixel 11 und das faltbare Pixel 11 Pro Fold („Yogi“) erhalten einen neuen 50-Megapixel-Hauptsensor (Codename „chemosh“). Die Pro- und Pro-XL-Modelle bekommen sogar noch leistungsfähigere Sensoren für Haupt- und Telekamera („bastet“ und „barghest“).

Beim Arbeitsspeicher bleibt Google großzügig: Die Pro-Modelle werden mit 12 oder 16 GB RAM angeboten.

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Verzögerung bei der Gesichtserkennung

Eine interessante Leerstelle: Das interne Projekt „Tuscany“ – eine hardwarebasierte Infrarot-Gesichtserkennung nach dem Vorbild sicherer Konkurrenzsysteme – wurde offenbar verschoben. Technische Hürden bei der Entwicklung der Infrarot-Biometrie haben den Zeitplan durcheinandergebracht. Brancheninsider rechnen nun nicht vor der Pixel-12-Serie im Jahr 2027 mit der Funktion.

Die Entscheidung, sowohl den Temperatursensor zu streichen als auch die Gesichtserkennung zu verschieben, zeigt: Google setzt auf „Back to the Basics“. Der Fokus liegt auf dem Tensor G6 und dem neuen „Pixel Glow“-Design – Funktionen, die dem Durchschnittsnutzer einen unmittelbaren Mehrwert bieten.

Ausblick: Wann kommt das Pixel 11?

Die Vorstellung der Pixel-11-Serie wird für August 2026 erwartet. Das Line-up umfasst voraussichtlich vier Modelle: das Basis-Pixel 11, das kompakte Pixel 11 Pro, das große Pixel 11 Pro XL und die zweite Generation des Falt-Smartphones Pixel 11 Pro Fold.

Ob die Serie ein Erfolg wird, hängt maßgeblich von der Effizienz des 2-Nanometer-Tensor G6 ab. Gelingt es Google, die altbekannten Probleme mit Überhitzung und Modem-Stabilität in den Griff zu bekommen, dürfte der Verzicht auf das Nischen-Thermometer kaum ins Gewicht fallen. Mit „Pixel Glow“ zeigt Google jedenfalls, dass es bereit ist, auch auf der Design-Seite neue Wege zu gehen.

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