Frühstück bei Jugendlichen: Studie belegt massive Nährstoff-Gewinne
Veröffentlicht am: 26.07.2026 um 12:10 Uhr | Redaktion boerse-global.de
Teenager, die regelmäßig frühstücken, haben eine deutlich bessere Nährstoffbilanz. Das zeigt eine neue Studie, die auf der Fachkonferenz NUTRITION 2026 vorgestellt wurde. Wer dagegen auf die erste Mahlzeit verzichtet, nimmt über den Tag verteilt weniger wichtige Nährstoffe auf.
Mehr Ballaststoffe, Eisen und Zink
Die Untersuchung begleitete 128 Jugendliche und junge Erwachsene zwischen 14 und 21 Jahren. Alle Teilnehmer ließen normalerweise das Frühstück aus. Nachdem sie eine Morgenmahlzeit in ihren Alltag integriert hatten, stieg die Aufnahme von Ballaststoffen, Eisen, Zink und Cholin massiv an.
Diese Nährstoffe sind für die körperliche und geistige Entwicklung in der Pubertät essenziell. Laut den Forschern lässt sich der Verzicht aufs Frühstück durch andere Mahlzeiten kaum ausgleichen.
Proteinreiches Frühstück bremst Heißhunger
Die neue NIH-Studie zeigt: Jugendliche, die frühstücken, nehmen deutlich mehr Ballaststoffe, Eisen und Zink auf – und greifen seltener zu Süßigkeiten. Mit unseren 3 proteinreichen Frühstücks-Ideen starten auch Ihre Teenager gut in den Tag. Kostenlosen Frühstücks-Guide anfordern
Die Wissenschaftler beobachteten noch einen weiteren Effekt: Jugendliche, die frühstückten, griffen im Laufe des Tages seltener zu Süßigkeiten. Die erste Mahlzeit scheint Heißhungerattacken auf Zucker zu reduzieren.
Besonders effektiv war ein Frühstück mit hohem Proteingehalt. Etwa 30 Gramm Eiweiß brachten laut den Daten zusätzliche Vorteile für die Sättigung und die Nährstoffversorgung – deutlich besser als kohlenhydratlastige Alternativen.
Vorläufige Daten, klare Tendenz
Heißhunger auf Süßigkeiten? Die NUTRITION-2026-Studie belegt: Ein proteinreiches Frühstück mit rund 30 Gramm Eiweiß reduziert Zucker-Cravings und verbessert die Nährstoffversorgung. So gelingt der Start – auch bei morgendlicher Eile. 5-Minuten-Morgenroutine jetzt sichern
Die Studie wurde von den National Institutes of Health (NIH) finanziert. Indem die Forscher gezielt Jugendliche auswählten, die bisher nicht frühstückten, ließen sich die Veränderungen im Nährstoffprofil genau nachverfolgen.
Fachleute weisen allerdings darauf hin: Die Ergebnisse sind vorläufig und noch nicht durch ein Peer-Review-Verfahren bestätigt. Dennoch untermauern sie die Empfehlung, das Frühstück als festen Bestandteil der Ernährung von Heranwachsenden zu etablieren.
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