Faltbares, Apple

Faltbares iPhone: Apple plant Vorstellung im September 2026

15.06.2026 - 05:44:03 | boerse-global.de

Apple bereitet laut Software-Funden und Leaks die Markteinführung eines faltbaren iPhones vor. Das Luxus-Modell soll im Herbst 2026 erscheinen.

Apple iPhone Fold: Enthüllung im September 2026 erwartet
Faltbares - Ein elegantes, teilweise geöffnetes faltbares Smartphone auf einer reflektierenden Oberfläche in einem High-Tech-Designstudio. 15.06.2026 - Bild: über boerse-global.de

Apple arbeitet offenbar intensiv an einem faltbaren iPhone – und das erste Modell könnte bereits im September 2026 vorgestellt werden. Neue Software-Indizien und durchgesickerte Hardware-Prototypen liefern konkrete Hinweise auf die Pläne des Konzerns aus Cupertino.

Code-Hinweise in iOS 27 und macOS 27

In der ersten Beta von iOS 27, die Anfang Juni erschien, haben Analysten und Entwickler auffällige Code-Referenzen entdeckt. Begriffe wie "foldState", "mechanicalAngleDegrees" und "DeviceDisplayCount" deuten darauf hin, dass das Betriebssystem für Hardware mit veränderlicher Display-Konfiguration vorbereitet wird.

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Die Änderungen gehen tiefer: Apple hat die bisherige Einstellung "UIRequiresFullscreen" für veraltet erklärt und macht das UIScene-Lebenszyklus-Management für Entwickler verpflichtend. Das ermöglicht flexiblere App-Layouts, die sich an unterschiedliche Bildschirmgrößen anpassen können. Branchenkenner wie Mark Gurman von Bloomberg berichten zudem von einer neuen "App Adaptability"-Funktion, die Entwickler dazu ermutigt, ihre Software für variable Display-Größen zu optimieren.

Auch die Benutzeroberfläche von macOS 27 wurde überarbeitet: Sie unterstützt jetzt Touch-Funktionen wie "Pull-to-Refresh" und eine neu gestaltete Siri-Oberfläche, die für eine berührungsempfindliche "Dynamic Island" auf Laptops ausgelegt ist. Das könnte auf ein MacBook mit Touchscreen hindeuten – ein Schritt, den Apple lange vermieden hat.

"Passport"-Design: Das faltbare iPhone im Detail

Parallel zu den Software-Funden sind Hardware-Prototypen aufgetaucht. Der Leaker Sonny Dickson präsentierte am 14. Juni ein Dummy-Modell eines faltbaren iPhones im breiten, buchähnlichen Format. Das sogenannte "Passport"-Design verfügt demnach über ein 7,8 Zoll großes Innen-Display und einen 5,3 Zoll Außenbildschirm.

Technische Details zu den Prototypen, die in einigen Berichten als "V88"-Modell aus der Foxconn-Produktion bezeichnet werden, deuten auf einen Fokus auf Langlebigkeit hin. Apple testet offenbar einen "Tropfen"-Scharniermechanismus aus Flüssigmetall-Legierungen, der die Display-Falte nahezu unsichtbar machen soll. Die OLED-Panels werden auf eine Haltbarkeit von 200.000 Faltvorgängen getestet.

Für ein mögliches Luxus-Modell "iPhone Ultra Fold" kursieren beeindruckende Spezifikationen:
- A20-Prozessor
- 12 GB RAM
- Akkukapazität zwischen 5.000 und 5.500 mAh
- Dual-Kamerasystem mit 48 Megapixeln und zwei 18-Megapixel-Frontkameras

Preisstrategie: Ein neues Luxus-Segment

Analysten erwarten, dass das faltbare iPhone als Premium-"Ultra"-Modell positioniert wird, um die Preise der Pro-Serie zu schützen. Während das iPhone 18 Pro und Pro Max voraussichtlich bei etwa 1.049 Euro beziehungsweise 1.299 Euro starten, dürfte das Faltmodell deutlich teurer werden.

Die Preisschätzungen variieren: Einige Marktberichte gehen von einem Einstiegspreis um 2.000 Euro aus. Andere Leaks nennen Preise von etwa 2.320 Euro für das 256-GB-Modell und bis zu 2.900 Euro für die 1-TB-Version.

Laut Mark Gurman könnten die High-End-Geräte zusammen mit einer neuen Siri-KI-Erfahrung auf den Markt kommen. Während die KI-Funktionen für die iPhone-18-Serie bereits Anfang September verfügbar sein sollen, könnten einige erweiterte Features an ein Apple-One-Abo für rund 15 Euro pro Monat gebunden sein.

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Neuer CEO, neue Ära

Die erwartete Vorstellung des faltbaren iPhones im September 2026 fällt mit einem Führungswechsel bei Apple zusammen. John Ternus, derzeit Leiter der Hardware-Entwicklung, wird am 1. September 2026 das Amt des CEO übernehmen. Branchenexperten sehen in dem Faltgerät den möglichen Auftakt der Ternus-Ära – ein Produkt, das neue Kategorien erschließen soll.

Doch Apple blickt über Faltdisplays hinaus: Für 2026 und die Folgejahre werden auch Projekte wie Smart Glasses, Haushaltsrobotik und erweiterte Satellitenkonnektivität erwartet. Analyst Ming-Chi Kuo prognostiziert, dass Apples Einstieg in den Faltmarkt die gesamte Branche in Richtung dieser spezialisierten Display-Technologien verschieben wird.

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