Demenzprävention: WHO belegt 45% vermeidbar durch Bewegung
Veröffentlicht am: 19.07.2026 um 17:30 Uhr | Redaktion boerse-global.de
Das Umsatzwachstum lag zuletzt bei 24 Prozent, im vergangenen Jahr sogar bei 36 Prozent. Die Folge: Rohstoffe werden knapp, Supplemente teurer.
Dabei sind Proteine nicht nur für Sportler wichtig. Die Diplom-Ökotrophologin Veronika Albers betont: „Proteine in Kombination mit Ballaststoffen fördern die Sättigung und unterstützen nachhaltiges Abnehmen." Besonders bei einem moderaten Kaloriendefizit von 300 bis 500 Kilokalorien täglich sei eine ausreichende Eiweißzufuhr entscheidend – sonst droht Muskelabbau.
Gleiches gilt für Trends wie den sogenannten Ozempic-Salat. Fachleute warnten Mitte Juli davor, solche Gerichte als vollständigen Mahlzeitenersatz zu sehen. Oft fehlen ihnen die nötigen Proteinkomponenten.
Stars zeigen, wie individuell Ernährung sein kann
Im Profifußball wird längst nicht mehr nach Schema F gegessen. Lionel Messi (39) setzt auf drastische Zuckerreduktion und ungesüßten Yerba Mate. Harry Kane nutzt gezieltes Kohlenhydrat-Loading vor Spielen, sonst bevorzugt er proteinreiche Kost.
Noch weiter gehen Jude Bellingham und Kylian Mbappé. Bellinghams Menüpläne basieren auf seinen biometrischen Daten. Mbappé setzt auf farbenfrohe Lebensmittel, um seine Schnelligkeit zu unterstützen. Der Trend ist klar: weg von Pauschaldiäten, hin zur individuellen Physiologie.
WHO: Bis zu 45 Prozent der Demenzfälle vermeidbar
Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) aktualisierte am 18. Juli ihre Leitlinien zur Demenzprävention. Demnach lassen sich bis zu 45 Prozent der Fälle durch einen gesunden Lebensstil verhindern. Empfohlen werden 2,5 bis 5 Stunden moderate oder 75 bis 90 Minuten intensive Bewegung pro Woche.
Von Supplementen wie Vitaminen oder Omega-3-Fettsäuren ohne nachgewiesenen Mangel rät die WHO ab. Regelmäßiger Sport senkt zudem das Krebs- und Sterberisiko. Herz-Kreislauf-Funktionen verbessern sich bereits nach zwei Wochen, messbares Muskelwachstum zeigt sich meist nach etwa acht Wochen.
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Trotz dieser Erkenntnisse bewegen sich laut SWR-Erhebungen vom Juli 44 Prozent der Frauen und 40 Prozent der Männer in Deutschland zu wenig.
Blutzucker-Tricks: Methode oder Mythos?
Die Biochemikerin Jessie Inchauspé propagiert eine spezielle Essreihenfolge: zuerst Ballaststoffe, dann Fette und Proteine, zuletzt Kohlenhydrate und Zucker. Das soll Blutzuckerspitzen minimieren.
Der Ernährungswissenschaftler Uwe Knop sieht das kritisch. Am 18. Juli wies er darauf hin, dass der wissenschaftliche Nachweis für die langfristige Effektivität fehle. Zudem könne das ständige Tracking von Körperdaten psychischen Druck erzeugen.
Ähnliche Beobachtungen gibt es bei Fitnessuhren. Negative Rückmeldungen – etwa zu schlechtem Schlaf oder GPS-Ausfällen – können die Trainingsmotivation beeinträchtigen.
Krafttraining bis ins hohe Alter
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Dass Bewegung nie zu spät kommt, zeigen Praxisbeispiele aus Kassel. Dort trainieren über 90-Jährige an geführten Geräten – mit Erfolg für die Mobilität.
Oberärztin Sabrina Vollrath vom Inselspital Bern betonte am 18. Juli die Bedeutung von Krafttraining gegen altersbedingten Muskel- und Knochenschwund. Besonders für Frauen in und nach der Menopause empfiehlt sie mindestens zweimal wöchentliches Hypertrophietraining.
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