Apple, PC-Markt

Apple im PC-Markt: +10,1% Wachstum während Konkurrenz schrumpft

Veröffentlicht: 12.07.2026 um 07:24 Uhr, Redaktion boerse-global.de

Apple steigert Mac-Auslieferungen um zehn Prozent, während der globale PC-Markt schrumpft. Preiserhöhungen treiben den Gebrauchtmarkt an.

Apple trotzt PC-Marktflaute mit zweistelligem Mac-Wachstum
Moderner Apple M4 iMac auf einem Schreibtisch, verbunden mit einer Retro-Kabeltastatur, zeigt Technologie-Kompatibilität. Illustration mit AI erstellt übermittelt durch boerse-global.de

Im zweiten Quartal 2026 fielen die globalen PC-Auslieferungen um 4,9 Prozent auf 68,2 Millionen Einheiten – doch Apple war der einzige Hersteller unter den Top Fünf, der zweistellig wuchs. Der Konzern lieferte 6,7 Millionen Macs aus, ein Plus von 10,1 Prozent im Jahresvergleich, und kletterte damit auf einen Marktanteil von 9,9 Prozent.

Preisschraube nach oben gedreht

Der aktuelle 24-Zoll-iMac mit M4-Chip, der im Oktober 2024 vorgestellt wurde, bleibt das Herzstück von Apples Desktop-Portfolio. Doch der Einstiegspreis stieg im Juni 2026 um umgerechnet rund 185 Euro auf nun 1.399 Euro. Analysten rechnen noch in diesem Jahr mit der nächsten iMac-Generation.

Auch bei den MacBook-Pro-Modellen zog Apple die Preise an. Nach den M5-Chip-Updates Ende 2025 und im März 2026 verteuerten sich die Notebooks im Juni um rund 280 Euro. Die Folge: Ein Boom auf dem Gebrauchtmarkt. Bereits Anfang 2025 verzeichnete Apple einen Anstieg der refurbished MacBook-Verkäufe um 62 Prozent – ein klarer Hinweis, dass viele Kunden vor den hohen Neupreisen zurückschrecken.

Zubehör günstiger, Software mit Hürden

Während Apple sein Zubehör auf USB-C umstellt, locken aktuell Rekordtiefstpreise. Die USB-C-Version der Magic Mouse kostet nach dem Prime-Day-Aktionen nur noch 75 Euro (schwarzes Modell), die weiße Variante liegt bei 56 Euro. Die Magic Keyboard mit Touch ID und Ziffernblock bleibt bei 135 Euro.

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Wer angesichts der jüngsten Preiserhöhungen um 185 Euro (iMac) bis 280 Euro (MacBook Pro) sparen will, findet im Gebrauchtmarkt aktuell Rekordangebote – die refurbished-Verkäufe stiegen um 62 Prozent. Unser Guide zeigt, worauf Sie beim Kauf achten müssen. Jetzt kostenlosen Mac-Spar-Guide anfordern

Doch nicht alles läuft rund. Unter macOS 26 Tahoe berichten Nutzer von Kompatibilitätsproblemen: Drittanbieter-Apps, die Funktionstasten je nach aktiver Anwendung steuern, funktionieren mit neueren Tastaturen nicht mehr richtig. Als Workaround helfen externe Tastenbelegungs-Tools.

Apple veröffentlichte am 10. Juli 2026 das Update macOS Tahoe 26.5.2 mit wichtigen Sicherheitspatches. Zuvor hatte Microsoft auf Probleme mit Teams-Bildschirmfreigaben in Government-Clouds hingewiesen – hier ist mindestens macOS Tahoe 26.4 nötig. Eine kritische Frist läuft zudem für Nutzer älterer Hardware: Ab dem 13. Juli 2026 schränkt Microsoft 365 auf macOS 11 Big Sur die Funktionen ein – ein Update auf mindestens macOS 12 ist Pflicht.

Chip-Roadmap: M6 nur für Einsteiger, „MacBook Ultra" in Sicht

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Nutzer von macOS 11 Big Sur aufgepasst: Ab dem 13. Juli 2026 schränkt Microsoft 365 die Funktionen ein – ein Update auf mindestens macOS 12 ist Pflicht. Unser Leitfaden liefert die komplette Update-Checkliste und Workarounds für Kompatibilitätsprobleme unter macOS 26 Tahoe. Update-Checkliste jetzt sichern

Apples Silicon-Strategie befindet sich im Umbruch. Während der M4-Chip aktuell iMac und iPad Pro antreibt, arbeiten Entwickler bereits an den ersten Linux-Treibern für M4 – ein Zeichen für wachsende Open-Source-Unterstützung.

Branchenkreisen zufolge plant Apple, die leistungsstärkeren M6 Pro- und Max-Varianten auszulassen. Stattdessen soll der Standard-M6 Ende 2026 nur in günstigen 14-Zoll-MacBook-Pro-Modellen zum Einsatz kommen. Ein neues „MacBook Ultra" mit M5 Pro oder Max wird zwischen Ende 2026 und Anfang 2027 erwartet. High-End-MacBook-Pros mit M7 Pro und Max sollen hingegen erst Ende 2027 erscheinen. Grund dafür ist ein anhaltender Speichermangel, der die Lieferketten voraussichtlich bis Anfang 2028 belasten wird.

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