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Android 17: Nach 20 falschen PINs sperrt sich Gerät dauerhaft

03.07.2026 - 16:47:52 | boerse-global.de

Google verschärft Sicherheit: Nach 20 Fehlversuchen sperrt Android 17 das Gerät dauerhaft. Neue Backup-Funktion erlaubt App-Auswahl.

Android 17: Strengere PIN-Sperren und neue Backup-Kontrolle
Android - Ein Smartphone-Bildschirm zeigt eine sichere Backup-Oberfläche mit digitalen Datenströmen, die in ein Cloud-Symbol fließen. 03.07.2026 - Bild: über boerse-global.de

Nach 20 falschen PIN-Eingaben sperrt sich das Gerät dauerhaft. Bisher erlaubte Android 16 noch bis zu 1.800 Versuche über fünf Jahre.

Neue Backup-Funktion gibt Nutzern mehr Kontrolle

Parallel dazu rollt Google eine Beta-Funktion aus, mit der sich einzelne Apps gezielt vom Cloud-Backup ausschließen lassen. Die Einstellung findet sich auf Pixel-Geräten unter „Konten und Sicherung“ in den Google-Backup-Optionen.

Voraussetzung: Google Play-Dienste Version 26.24 sowie Android 16 oder 17. Wer die Sicherung für bestimmte Apps deaktiviert, löscht damit auch bereits in der Cloud gespeicherte Daten dieser Anwendungen. Das hilft, den Speicher effizienter zu verwalten und sensible Informationen besser zu schützen.

Android 17: Zeitliche Staffelung bei PIN-Sperren

Die neuen Regelungen sehen eine klare Eskalationsstufe vor: In der ersten Minute sind sechs Versuche erlaubt. Danach verlängern sich die Wartezeiten schrittweise. Nach sieben Fehlversuchen folgt eine sechsminütige Sperre, nach acht Versuchen bereits 25 Minuten Pause. Wer zwölf Mal innerhalb von 24 Stunden scheitert, erreicht die maximale Grenze.

Um versehentliche Sperrungen zu vermeiden, erkennt das System identische PIN-Eingaben und zählt sie nicht als zusätzliche Fehlversuche. Die Maßnahme soll Brute-Force-Angriffe bei Diebstahl erschweren. Für rechtmäßige Besitzer steigt damit aber die Bedeutung aktueller Backups.

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Sicherheitswarnungen: Phishing zielt auf Signal-Keys ab

Die Relevanz sicherer Backups unterstreichen aktuelle Warnungen von FBI und CISA. Russische Phishing-Kampagnen versuchen gezielt, Recovery Keys des Messengers Signal zu stehlen. Mit diesen Schlüsseln könnten Angreifer komplette Chat-Verläufe wiederherstellen.

Experten raten betroffenen Gruppen wie Regierungsbeamten und Journalisten, neue Wiederherstellungsschlüssel zu generieren.

Cloud-Ausfälle: Unternehmen schlecht vorbereitet

Auch auf Unternehmensebene bleibt das Thema kritisch. Eine Bitkom-Umfrage zeigt: 46 Prozent der Firmen müssten bei einem Cloud-Ausfall den Betrieb einstellen. Zwar verfügen 82 Prozent über Notfallpläne, aber nur acht Prozent nutzen einen zweiten Cloud-Anbieter zur Absicherung.

75 Prozent setzen stattdessen auf lokale Datensicherungen. Die durchschnittliche Überbrückungszeit bei Ausfällen liegt bei rund 78 Stunden.

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Alternativen und Ausblick: Immich 3.0 und iOS 27

Für Nutzer, die private Lösungen bevorzugen, gibt es seit Anfang Juli die Fotocloud Immich in Version 3.0. Das Update bringt verbesserte Backup-Funktionen, Integritätschecks für Dateien und neue Workflows für mobile Bildbearbeitung.

In Entwicklung befindliche Funktionen wie „Trust Insights“ für das künftige iOS 27 sollen Social-Engineering-Angriffe durch Analyse von Interaktionsmustern erkennen. Google hat zudem die Beta 6 von Android 17 QPR1 veröffentlicht – mit Bugfixes, Erweiterungen für Health Connect und einem verbesserten Desktop-Fenstermodus. Die stabile Version wird für September 2026 erwartet.

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