Achtsamkeit: Studien belegen Reduktion von Entzündungsmarkern
Veröffentlicht am: 21.09.2026 um 05:09 Uhr | Redaktion boerse-global.de
Inmitten einer anhaltenden Wetterkrise hat die Luftwaffe Sri Lankas zu ungewöhnlichen Maßnahmen gegriffen, um der grassierenden Trockenheit im Land zu begegnen. Drei buddhistische Mönche wurden mit einem Hubschrauber über betroffene Dürregebiete geflogen, um dort religiöse Zeremonien abzuhalten.
Während des Fluges sprachen die Geistlichen Gebete und versprühten heiliges Wasser über der ausgetrockneten Landschaft, wie aus Berichten vom Wochenende hervorgeht.
Massive Auswirkungen auf Bevölkerung und Infrastruktur
Die klimatische Lage in dem Inselstaat hat sich in den vergangenen Monaten dramatisch zugespitzt. Nach Angaben des Nationalen Zentrums für Katastrophenhilfsdienste sind derzeit mehr als 115.000 Menschen in insgesamt sieben Distrikten direkt von der Dürre betroffen. Besonders die landwirtschaftlichen Regionen leiden unter dem ausbleibenden Niederschlag, was die Versorgungslage zunehmend unter Druck setzt.
Auch die nationale Wasser- und Energieversorgung ist durch die Wetterlage gefährdet. Aktuelle Daten belegen, dass die Stauseen des Landes nur noch zu rund 50 Prozent gefüllt sind. Dies beeinträchtigt nicht nur die Trinkwasserreserven, sondern auch die für das Land essenzielle Stromerzeugung aus Wasserkraft.
Experten führen die aktuelle Extremsituation auf das Klimaphänomen El Niño zurück. Für die kommenden Monate wird gewarnt, dass auf die schwere Dürre unmittelbar sintflutartige Regenfälle folgen könnten, was die Gefahr von Erdrutschen und Überschwemmungen erhöht.
Einschränkungen im Naturschutz und Tourismus
Die ökologischen Folgen der Trockenheit zeigen sich auch in der Tierwelt. In Reaktion auf den Wassermangel wurden Teile des größten Wildschutzgebiets des Landes für den Besucherverkehr gesperrt. Diese Maßnahme dient dem Schutz der Wildtiere, die in den verbliebenen Rückzugsräumen nicht durch menschliche Präsenz gestört werden sollen.
Die rituellen Flüge der Luftwaffe unterstreichen die tiefe Verwurzelung buddhistischer Traditionen in der Krisenbewältigung des Landes. Im Buddhismus gilt die Meditation als zentrales Element zur Erlangung inneren Friedens, oft begleitet von sogenannten Pujas – rituellen Handlungen, bei denen Mantras rezitiert und Opfergaben dargebracht werden.
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Meditation und Achtsamkeit als globale Ressource
Während in Sri Lanka traditionelle Rituale im Vordergrund stehen, wird das Thema Achtsamkeit und Meditation international zunehmend unter funktionalen Aspekten betrachtet. Große Technologieunternehmen wie Salesforce integrieren bereits regelmäßige virtuelle Achtsamkeits-Sitzungen in ihren Geschäftsalltag, um die mentale Gesundheit der Mitarbeitenden zu fördern.
Wissenschaftliche Untersuchungen beschäftigen sich seit Jahren mit den Effekten dieser Praktiken. Studien deuten darauf hin, dass regelmäßige Meditation den Fokus bei komplexen Aufgaben verbessern und körperliche Stressparameter positiv beeinflussen kann. Forscher beobachteten in verschiedenen Analysen unter anderem Auswirkungen auf die Schlafqualität und eine Reduktion von Entzündungsmarkern im Körper.
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Kritische Stimmen zur Kommerzialisierung
Trotz der nachgewiesenen positiven Effekte wächst auch die Kritik an der sogenannten Achtsamkeitsindustrie. In aktuellen Publikationen setzen sich Experten kritisch damit auseinander, ob Achtsamkeit zunehmend als Instrument des Neoliberalismus missbraucht wird. Es wird die Sorge geäußert, dass die Praxis der Isolation und dem Narzissmus Vorschub leisten könnte, anstatt gesellschaftliche Spaltungen zu überwinden.
In Sri Lanka bleibt die Hoffnung derweil auf den Erfolg der spirituellen und staatlichen Bemühungen gerichtet, um die sozialen und wirtschaftlichen Folgen der Naturkatastrophe abzumildern, bevor der prognostizierte Wetterumschwung weitere Herausforderungen mit sich bringt.
