Nach einer Reihe von Zinssenkungen legt die Europäische Zentralbank (EZB) eine Pause ein.
EZB (Archiv) - Foto: über dts Nachrichtenagentur
Die Zinssätze für die Einlagefazilität, die Hauptrefinanzierungsgeschäfte und die Spitzenrefinanzierungsfazilität bleiben bei 2,0 Prozent, 2,15 Prozent bzw. 2,4 Prozent, wie die Notenbank am Donnerstag nach ihrer Ratssitzung mitteilte. Zuvor hatte es acht Lockerungsschritte in Folge gegeben.
Die neu verfügbaren Daten entsprächen "weitgehend der bisherigen Einschätzung des EZB-Rats zu den Inflationsaussichten", hieß es in der veröffentlichten Erklärung.
Der binnenwirtschaftliche Preisdruck habe weiter nachgelassen, und die Löhne stiegen langsamer. "In einem schwierigen globalen Umfeld hat sich die Wirtschaft bislang insgesamt widerstandsfähig gezeigt, was zum Teil auf die Zinssenkungen des EZB-Rats in der Vergangenheit zurückzuführen ist", so die EZB. Zugleich sei das Umfeld nach wie vor "außergewöhnlich unsicher, vor allem aufgrund von Handelskonflikten".
Erneut zeigte sich der EZB-Rat bereit, "alle seine Instrumente im Rahmen seines Mandats anzupassen, um sicherzustellen, dass sich die Inflation auf mittlere Frist beim Zielwert von zwei Prozent stabilisiert", wie es am Donnerstag hieß.
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