Gründungen, Betriebe

Gründungen größerer Betriebe stagnieren

11.08.2023 - 08:51:03 | dts-nachrichtenagentur.de

Im 1.

Gewerbeanmeldung einer GmbH - Foto: über dts Nachrichtenagentur
Gewerbeanmeldung einer GmbH - Foto: über dts Nachrichtenagentur

Halbjahr 2023 sind in Deutschland rund 62.700 Betriebe gegründet worden, deren Rechtsform und Beschäftigtenzahl auf eine größere wirtschaftliche Bedeutung schließen lassen. Das waren 0,1 Prozent weniger neu gegründete größere Betriebe als im 1. Halbjahr 2022, teilte das Statistische Bundesamt (Destatis) am Freitag mit. Gleichzeitig gaben rund 50.600 Betriebe mit größerer wirtschaftlicher Bedeutung ihr Gewerbe vollständig auf, 12,4 Prozent mehr als im 1. Halbjahr 2022.

Die Neugründung von Gewerben stieg im 1. Halbjahr 2023 mit rund 317.600 um 10,2 Prozent im Vergleich zum entsprechenden Vorjahreshalbjahr. Die Gesamtzahl der Gewerbeanmeldungen nahm im 1. Halbjahr 2023 um 8,9 Prozent gegenüber dem 1. Halbjahr 2022 auf rund 381.200 zu. Zu den Gewerbeanmeldungen zählen neben Neugründungen von Gewerbebetrieben auch Betriebsübernahmen (zum Beispiel Kauf oder Gesellschaftereintritt), Umwandlungen (zum Beispiel Verschmelzung oder Ausgliederung) und Zuzüge aus anderen Meldebezirken. Die Gesamtzahl der vollständigen Gewerbeaufgaben war im 1. Halbjahr 2023 mit rund 246.500 um 14,0 Prozent höher als im entsprechenden Vorjahreshalbjahr. Die Zahl der Gewerbeabmeldungen bei den Gewerbeämtern lag im 1. Halbjahr 2023 mit rund 306.600 um 11,5 Prozent über dem Vorjahresniveau. Bei dieser Gesamtzahl handelt es sich nicht nur um Gewerbeaufgaben, sondern auch um Betriebsübergaben (zum Beispiel Verkauf oder Gesellschafteraustritt), Umwandlungen oder Fortzüge in andere Meldebezirke, so die Behörde.

dts Deutsche Textservice Nachrichtenagentur GmbH

Wirtschaftsnachrichten lesen ist gut - trading-notes lesen ist besser!

Wirtschaftsnachrichten lesen ist gut - <b>trading-notes</b> lesen ist besser!
Seit 2005 liefert der Börsenbrief trading-notes verlässliche Trading-Empfehlungen – dreimal die Woche, direkt ins Postfach. 100% kostenlos. 100% Expertenwissen. Trage einfach deine E-Mail Adresse ein und verpasse ab heute keine Top-Chance mehr. Jetzt abonnieren.
Für immer kostenlos
wirtschaft | 63895435 |

Weitere Meldungen

Linke stellt Antrag für Übergewinnsteuer gegen Mineralölkonzerne Die Linke beantragt im Bundestag, dass die Regierung ein Gesetz zur "Übergewinnsteuer" und einen Spritpreisdeckel bei Mineralölkonzernen vorlegt.Die Einnahmen sollen in die Neuauflage des 9-Euro-Tickets und ein Energiekrisengeld für jedermann fließen - so steht es in einem Antragsentwurf für die Fraktionssitzung der Linken an diesem Dienstag, über den der "Spiegel" berichtet. (Politik, 17.03.2026 - 13:21) weiterlesen...

SPD-Fraktionsvize kritisiert Widersprüche bei Spritpreisen SPD-Fraktionsvize Armand Zorn hat das Auftreten der Vertreter der Mineralölwirtschaft in der Sitzung der Spritpreis-Taskforce als unbefriedigend und widersprüchlich kritisiert."Eigentlich geht es darum, dass die Weltmarktpreise sich natürlich auch in den Preisen an der Tankstelle ausdrücken sollten", sagte er den Sendern RTL und ntv. (Politik, 17.03.2026 - 10:44) weiterlesen...

Straße von Hormus: Reeder erhöhen Druck für diplomatische Lösung In der Debatte um einen Militäreinsatz in der Straße von Hormus haben die deutschen Reeder den Druck auf die Bundesregierung für eine diplomatische Lösung erhöht."Die Bundesregierung wägt in der aktuellen Lage verständlicherweise sehr sorgfältig ab", sagte der Hauptgeschäftsführer des Verbandes Deutscher Reeder (VDR), Martin Kröger, der "Rheinischen Post" (Dienstagsausgabe). (Sonstige, 17.03.2026 - 07:56) weiterlesen...

Union will Mineralölkonzerne genauer in den Blick nehmen Die Unionsfraktion hält die Kritik von Sachsen-Anhalts Ministerpräsident Sven Schulze (CDU) an den hohen Spritpreisen für "berechtigt". (Politik, 15.03.2026 - 16:23) weiterlesen...