Deutschland, Konjunktur

Trotz Flaute: Habeck rechnet mit üppigen Investitionen

08.08.2023 - 01:17:09 | dpa.de

Die deutsche Wirtschaft steckt in der Krise. Minister Habeck ist dennoch optimistisch - und verweist auf geplante Großinvestitionen mit einem Volumen von rund 80 Milliarden Euro.

Laut Bundeswirtschaftsminister Robert Habeck sind zahlreiche Großinvestitionen in Deutschland geplant. - Foto: Bernd Weißbrod/dpa
Laut Bundeswirtschaftsminister Robert Habeck sind zahlreiche Großinvestitionen in Deutschland geplant. - Foto: Bernd Weißbrod/dpa

Trotz der deutschen Konjunkturflaute bleibt Wirtschaftsminister Robert Habeck (Grüne) zuversichtlich. «Zurzeit planen etwa zwei Dutzend Unternehmen Großinvestitionen in Deutschland mit einem gesamten Investitionsvolumen von rund 80 Milliarden Euro», sagte Habeck den Zeitungen der Funke-Mediengruppe. In dieser Summe sind nach Angaben des Wirtschaftsministeriums einige geplante Investitionen enthalten, die noch nicht öffentlich bekannt seien. «Sie wollen hier investieren und werden Wertschöpfung und Arbeitsplätze schaffen», sagte Habeck.

Zu Großinvestitionen zählen nach Definition des Wirtschaftsministeriums solche mit einem Volumen von mehr als 100 Millionen Euro - wie etwa das geplante Werk des Chipherstellers Infineon in Dresden. Ob Pharma, Batteriezellenfertigung oder Wasserstoffproduktion - man habe «ein vielfältiges Biotop mit großer Investitionsbereitschaft geschaffen, das in den nächsten Jahren auch deutliche Früchte tragen wird und hilft, den Wohlstand zu erneuern», so der Vize-Kanzler.

Die deutsche Konjunktur steckt in der Flaute. Der Internationale Währungsfonds erwartet, dass Deutschland die einzige Volkswirtschaft unter mehr als 20 untersuchten Staaten und Regionen ist, in der die Wirtschaftsleistung dieses Jahr leicht sinken wird.

Wirtschaftsnachrichten lesen ist gut - trading-notes lesen ist besser!

Wirtschaftsnachrichten lesen ist gut - <b>trading-notes</b> lesen ist besser!

Seit 2005 liefert der Börsenbrief trading-notes verlässliche Trading-Empfehlungen – dreimal die Woche, direkt ins Postfach. 100% kostenlos. 100% Expertenwissen. Trage einfach deine E-Mail Adresse ein und verpasse ab heute keine Top-Chance mehr. Jetzt abonnieren.
Für immer kostenlos

wirtschaft | 63888800 |

Weitere Meldungen

Zahl der Insolvenzen steigt auf den höchsten Stand seit 2014. 2025 ist die Zahl der Insolvenzen deutlich geklettert, auch wenn der Anstieg sich abschwächt. Für dieses Jahr hängt viel vom Iran-Krieg ab. Die Pleitewelle in der deutschen Wirtschaft reißt nicht ab. (Wirtschaft, 13.03.2026 - 08:54) weiterlesen...

Ifo: Iran-Krieg bremst wirtschaftliche Erholung. Je länger der Iran-Krieg dauert, desto schwächer die Konjunktur. Gerade hatte die deutsche Wirtschaft begonnen, nach langer Krise Hoffnung zu schöpfen - da folgte die nächste Hiobsbotschaft. (Wirtschaft, 12.03.2026 - 10:31) weiterlesen...

Blaues Auge oder Einbruch? Der Krieg trifft die Wirtschaft. Macht der Iran-Krieg den mit vielen Milliarden erkauften Aufschwung zunichte? Ökonomen haben noch Hoffnung. Mit dem Anstieg der Ölpreise wachsen die Sorgen um die ohnehin lahmende deutsche Wirtschaft. (Wirtschaft, 11.03.2026 - 12:14) weiterlesen...

DIW: Iran-Krieg trifft Wirtschaft wenig - aber treibt Preise. Das Institut der deutschen Wirtschaft ist eher zuversichtlich. Für Verbraucher gibt es aber eine schlechte Nachricht. Mit dem Anstieg der Ölpreise wachsen die Sorgen um die Konjunktur in Deutschland. (Wirtschaft, 11.03.2026 - 10:31) weiterlesen...

China-Geschäft bricht ein: Deutsche Exporte sinken deutlich. Während die Sorgen wegen Iran wachsen, gibt es Hoffnung im wichtigsten deutschen Exportland. Im Januar muss die exportstarke deutsche Wirtschaft einen Dämpfer hinnehmen, gerade im Handel mit China. (Wirtschaft, 10.03.2026 - 10:34) weiterlesen...

Deutsche Exporte sinken im Januar deutlich. Und mit dem Iran-Krieg sind neue Sorgen hinzugekommen. Rückschlag für die exportstarke deutsche Wirtschaft: Zum Jahresbeginn schrumpfen die Ausfuhren deutlich, vor allem nach China. (Wirtschaft, 10.03.2026 - 08:25) weiterlesen...