Industrie, Energie

BDI kritisiert Hürden für Energiepreisbremsen

27.07.2023 - 15:30:29 | dts-nachrichtenagentur.de

Der Bundesverband der Deutschen Industrie (BDI) erwartet sich von einer Verlängerung der Preisbremsen für Strom und Gas bis ins Frühjahr 2024, wie sie Wirtschaftsminister Robert Habeck (Grüne) plant, nur eine geringe Wirkung und kritisiert die an die Preisbremsen geknüpften Anforderungen.

Autoproduktion (Archiv) - Bild: ?ber dts Nachrichtenagentur
Autoproduktion (Archiv) - Bild: ?ber dts Nachrichtenagentur

"Eine Verlängerung der Energiepreisbremsen hilft vielen Industrieunternehmen nur bedingt weiter", sagte BDI-Hauptgeschäftsführerin Tanja Gönner dem "Redaktionsnetzwerk Deutschland" (Freitagausgaben). "Dass von den bereitgestellten 200 Milliarden Euro bislang erst 18 Milliarden für die Preisbremsen abgerufen wurden, verdeutlicht, dass die staatlichen Hilfen bei vielen Unternehmen gar nicht ankommen", so Gönner.

"Auch wenn die Energiepreise zuletzt zurückgegangen sind, können viele Unternehmen die Hilfen, die sie dringend benötigen, kaum in Anspruch nehmen", führte Gönner aus. Grund seien die zu eng gestrickten Anforderungen, an die die Preisbremsen geknüpft seien.

dts Deutsche Textservice Nachrichtenagentur GmbH

de | wirtschaft | 63868139 |

Weitere Meldungen

Infineon glaubt nicht an schnelles Ende des KI-Booms Der Münchner Halbleiterhersteller Infineon glaubt nicht an ein Ende des Booms bei Künstlicher Intelligenz (KI). (Wirtschaft, 24.06.2026 - 16:42) weiterlesen...

CDU-Wirtschaftsrat kritisiert Energieeffizienz-Ziele Unmittelbar vor der geplanten Kabinettsbefassung zur Novelle des Energieeffizienzgesetzes warnt die CDU-nahe Interessensvertretung Wirtschaftsrat der CDU vor Folgen für die deutschen Unternehmen.Das genannte Einsparziel "wäre nur mit einer Schrumpfung der deutschen Wirtschaft zu erreichen", sagte der Generalsekretär des Vereins, Wolfgang Steiger, dem "Redaktionsnetzwerk Deutschland" (Mittwochausgabe). (Sonstige, 24.06.2026 - 00:00) weiterlesen...

Pistorius will Fregatten-Projekt F126 beenden Bundesverteidigungsminister Boris Pistorius (SPD) plant, aus dem größten Rüstungsprojekt in der Geschichte der Marine auszusteigen. (Sonstige, 23.06.2026 - 21:29) weiterlesen...

Bilger: Wirtschaftswachstum muss Top-Priorität sein Der parlamentarische Geschäftsführer der Unionsfraktion, Steffen Bilger, fordert mit Blick auf den Tag der Industrie einen konsequenten Reformkurs der Bundesregierung. (Politik, 23.06.2026 - 10:09) weiterlesen...

Haushaltsexperten warnen vor überhöhten Rüstungspreisen Die für Rüstungsausgaben zuständigen Haushaltspolitiker des Bundestages und der Bundesrechnungshof warnen angesichts des milliardenschweren Verteidigungsetats vor überhöhten Preisen der Rüstungsindustrie und fordern Gegenmaßnahmen.Der Berichterstatter der SPD-Bundestagsfraktion für den Wehretat, Andreas Schwarz, sagte dem "Redaktionsnetzwerk Deutschland", es gebe im Rüstungsbereich eine starke Tendenz zu überhöhten Preisen. (Politik, 23.06.2026 - 00:00) weiterlesen...

Klingbeil drängt auf neuen Umgang mit China Bundesfinanzminister Lars Klingbeil (SPD) drängt auf einen anderen Umgang mit China. (Politik, 22.06.2026 - 15:04) weiterlesen...