USA, Kriminalität

Schüsse in Austin: Ermittler vermuten Terrorhintergrund

01.03.2026 - 18:43:02 | dpa.de

In einem beliebten Ausgehviertel in der US-amerikanischen Stadt Austin fallen in der Nacht Schüsse. Drei Menschen sterben, 14 werden verletzt. Ermittler veröffentlichen erschütternde Details der Tat.

  • Polizeibeamte bewachen den Tatort nach Schüssen in einer Bar im texanischen Austin. - Foto: Ricardo B. Brazziell/Austin American-Statesman/AP/dpa

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  •  «Das ist ein tragischer, tragischer Vorfall», sagte eine Polizistin.  - Foto: Jay Janner/Austin American-Statesman/AP/dpa

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Polizeibeamte bewachen den Tatort nach Schüssen in einer Bar im texanischen Austin. - Foto: Ricardo B. Brazziell/Austin American-Statesman/AP/dpa «Das ist ein tragischer, tragischer Vorfall», sagte eine Polizistin.  - Foto: Jay Janner/Austin American-Statesman/AP/dpa

Im Zusammenhang mit den tödlichen Schüssen in einem Ausgehviertel in der texanischen Stadt Austin ermittelt die Polizei nun zu einem möglichen Terrorhintergrund. Es sei noch zu früh, um ein Motiv zu benennen, aber es gebe Indikatoren für eine potenzielle Verbindung zu Terrorismus, sagte ein Ermittler der Bundespolizei FBI bei einer Pressekonferenz. 

Ein Angreifer hatte in der Nacht auf Sonntag (Ortszeit) das Feuer auf Menschen rund um eine Bar eröffnet. Insgesamt wurden drei Menschen laut Polizei getötet, darunter der Angreifer.

Laut den Ermittlern wurde die Polizei um etwa 2 Uhr nachts in einem Notruf wegen einer Schießerei in einem beliebten Ausgehviertel der Stadt verständigt. Der Verdächtige habe zunächst mit einer Pistole aus einem Auto auf Menschen geschossen. Er habe den Wagen dann geparkt, sei mit einem Gewehr ausgestiegen und habe weiter auf Passanten geschossen. Die Polizei habe den Mann getötet. Insgesamt seien 14 Menschen verletzt worden. 

Was genau die Ermittler einen Terrorhintergrund erwägen lässt, ist bisher nicht bekannt. Im Auto des Schützen seien keine Bomben oder ähnliches gefunden worden, hieß es.

Familien müssen Tote identifizieren

Der Bürgermeister der Stadt, Kirk Watson, lobte das Vorgehen der Polizei. Das schnelle Handel habe Leben gerettet, sagte er. Die Polizei sprach den Angehörigen der Verstorbenen Beileid aus. «Derzeit müssen Familien ihre Liebsten identifizieren, es gibt Familien, die im Krankenhaus auf Nachrichten nach Operationen warten. Das ist die Realität, mit der wir es heute zu tun haben», sagte eine Polizistin.

56 Schusswaffenangriffe seit 1. Januar in den USA

Nach Angaben der Nichtregierungsorganisation Gun Violence Archive hat es seit Beginn dieses Jahres allein bereits 56 Schusswaffenangriffe mit mehr als vier Verletzten oder Getöteten in den USA gegeben.

In dem Land kommt es immer wieder zu schwerwiegenden Fällen von Waffengewalt - etwa an Schulen, in Supermärkten, Nachtclubs oder bei großen Veranstaltungen. Schusswaffen sind in den USA leicht erhältlich, teils auch halbautomatische Waffen. Trotz großem Entsetzen nach besonders schlimmen Vorfällen mit vielen Toten scheitern Bemühungen, die Waffengesetze zu verschärfen, seit Jahren immer wieder.

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