Deutschland, USA

Kim Petras: Thema Transidentität sollte raus aus der Politik

23.06.2023 - 12:00:30

Es geht um ein Prozent der Weltbevölkerung. Die Popsängerin zählt sich dazu. «Wir wollen ja einfach nur existieren und leben», sagt Petras. Die Politik solle Transidentität nichts angehen.

Die Popsängerin Kim Petras hält es für falsch, dass das Thema Transidentität Gegenstand politischer Diskussionen ist. «Ich glaube einfach, dass das aus der Politik raus sollte», sagte sie im Gespräch der Deutschen Presse-Agentur. Gerade in den USA sei das Thema ein politisches Werkzeug. Es sei einfach, damit Empörung zu erzeugen. «Ich glaube, die benutzen das einfach, um von anderen Sachen abzulenken, die wirklich schlimm sind», sagte die in den USA lebende Sängerin, die gebürtig aus Uckerath im Rheinland stammt.

Die 30-Jährige, deren Album «Feed the Beast» am Freitag (23.6.) erscheint, sagte weiter: «Ich finde, man sollte Leuten nicht sagen, wie sie sich wohlfühlen sollten und wie sie ihr Leben leben sollten.» Transgender machten weniger als ein Prozent der Weltbevölkerung aus. «Wir wollen ja auch nur einfach existieren und leben», sagte Petras, die durch ihre Geschlechtsangleichung bereits im Teenageralter bekannt geworden war.

Ab September 2023 soll es für die Sängerin auf Welttournee gehen. Für 2024 sind auch Konzerte in Deutschland geplant - unter anderem in Köln, Berlin und München.

@ dpa.de

Weitere Meldungen

EU organisiert wegen Trumps Zoll-Drohungen Sondergipfel. Ende der Woche soll es einen Sondergipfel geben. Wie gegen Erpressung wehren? Die EU-Staaten beraten, wie eine Reaktion auf die Zolldrohung von US-Präsident-Trump aussehen könnte. (Ausland, 18.01.2026 - 21:12) weiterlesen...

EU berät über Konter nach Trumps Zoll-Drohung. Dabei melden sich auch mögliche Vermittler zu Wort. Kommt die «Handels-Bazooka»? Nach den Ankündigungen des US-Präsidenten im Streit um Grönland berät die EU ihre Reaktion. (Ausland, 18.01.2026 - 19:51) weiterlesen...

Europäer wollen Trumps Zolldrohung gemeinsam kontern. Betroffen sind Deutschland und sieben andere europäische Staaten. Im Konflikt um die US-Ansprüche auf Grönland kündigt der US-Präsident Strafzölle an. (Ausland, 18.01.2026 - 16:06) weiterlesen...

Wirtschaft fordert klare Antwort Europas auf Trumps Zölle. Wirtschaftsverbände fordern eine klare Antwort und warnen vor spürbaren Folgen für Export und Industrie. US-Präsident Trump droht Europa mit neuen Zöllen im Grönland-Konflikt. (Wirtschaft, 18.01.2026 - 14:43) weiterlesen...

Vizekanzler zu Trumps Drohungen: 'Wir dürfen uns nicht erpressen lassen' Deutschland darf sich nach Ansicht von Vizekanzler Lars Klingbeil (SPD) von der Grönland-Politik der USA nicht einschüchtern lassen. (Boerse, 18.01.2026 - 14:15) weiterlesen...

Nach Trumps Zoll-Eklat: Europäer warnen vor Eskalation. Die Betroffenen geben nun Kontra. US-Präsident Donald Trump hat im Grönland-Konflikt zusätzliche Zölle für acht europäische Partner angekündigt. (Ausland, 18.01.2026 - 14:11) weiterlesen...