USA, Leute

Medien: Elf Jahre Haft für Sean Combs gefordert

30.09.2025 - 11:40:40 | dpa.de

Die Staatsanwaltschaft begründet ihre Empfehlung mit «jahrzehntelanger Gewalt», die Verteidigung spricht von einer «drakonischen» Strafe, wie es in Berichten heißt. Am Freitag soll entschieden werden.

Am Freitag soll die Strafe gegen den US-Rapper verkündet werden. (Archivbild) - Foto: Mark Von Holden/Invision via AP/dpa
Am Freitag soll die Strafe gegen den US-Rapper verkündet werden. (Archivbild) - Foto: Mark Von Holden/Invision via AP/dpa

Im Fall des wegen Sexualstraftaten verurteilten US-Rappers Sean «Diddy» Combs (55) fordert die Staatsanwaltschaft laut Medienberichten eine Haftstrafe von elf Jahren und drei Monaten. Die Strafe müsse die Art und Weise widerspiegeln, wie er die Taten begangen habe, zitierten US-Medien aus einem entsprechenden Gerichtsdokument. Combs habe «jahrzehntelang ungehindert Gewalt» angewendet und körperliche sowie emotionale Schäden bei seinen Opfern verursacht. Das Strafmaß soll am Freitag verkündet werden.

Die Verteidigung des Rappers bezeichnete die Empfehlung den Berichten zufolge als «drakonisch». Die Verteidiger hatten eine Höchststrafe von 14 Monaten gefordert. Diese hätte Combs, der im Metropolitan Detention Center im New Yorker Stadtteil Brooklyn einsitzt, bereits verbüßt. 

Schwere Vorwürfe - aber nur teilweise schuldig gesprochen

Combs war vor etwa einem Jahr wegen Vorwürfen von Sexualstraftaten in New York festgenommen worden. Die Staatsanwaltschaft hatte ihm vorgeworfen, über Jahre hinweg Frauen missbraucht, bedroht und genötigt zu haben, seine sexuellen Wünsche zu erfüllen.

In einem aufsehenerregenden Prozess sprachen Geschworene ihn Anfang Juli teilweise schuldig. Sie befanden den 55-Jährigen aber nur im Zusammenhang mit Prostitution schuldig - dem am wenigsten schwerwiegenden Anklagepunkt. Zu den Anklagepunkten der Verschwörung zur organisierten Kriminalität und des Menschenhandels entschieden die Geschworenen auf unschuldig. Wäre der Rapper in allen Punkten für schuldig befunden worden, hätte ihm eine lebenslange Freiheitsstrafe gedroht.

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