Russland, Ukraine

Russland will laut Ischinger nicht zur MSC

09.02.2026 - 10:57:02 | dts-nachrichtenagentur.de

Russland wird auf der diesjährigen Münchner Sicherheitskonferenz erneut nicht vertreten sein - hat nach Ansicht von MSC-Chef Wolfgang Ischinger an einer Einladung aber auch kein Interesse.

Pressekonferenz vor Münchner Sicherheitskonferenz am 09.02.2026 - Bild: via dts Nachrichtenagentur
Pressekonferenz vor Münchner Sicherheitskonferenz am 09.02.2026 - Bild: via dts Nachrichtenagentur
2022 habe die russische Delegation wenige Tage vor Beginn des Krieges kollektiv abgesagt, aber Mitarbeiter der Botschaft hätten jederzeit die Möglichkeit, wieder ihr Interesse zu bekunden, sagte Ischinger am Montag der dts Nachrichtenagentur. Er höre von dort jedoch "keinen Mucks".

Ischinger hofft trotzdem, dass die MSC in diesem Jahr einen "erheblichen" Beitrag zur Lösung des Ukraine-Konfliktes leisten kann und es nicht bei "rhetorischen Beschwörungsformeln" bleibt. Er wünsche sich, dass sowohl innerhalb der Europäischen Union als auch bei Partnern wie Großbritannien oder Kanada "Impulse gesetzt werden, um zu zeigen, dass wir Europäer den Schuss gehört haben". Er hoffe, dass es am Sonntag in den Berichten über die MSC heißt: "Da tut sich jetzt was, da geht man vom Sprücheklopfen zum Handeln über", sagte Ischinger der dts Nachrichtenagentur.

Auf der Münchner Sicherheitskonferenz werden in diesem Jahr nach Veranstalterangaben über 200 Regierungsvertreter aus 120 Staaten erwartet, darunter über 60 Staats- und Regierungschefs. Entgegen dem in den letzten Jahren üblichen Ablauf wird mit Friedrich Merz (CDU) der deutsche Bundeskanzler die Konferenz am Freitag mit einer Rede eröffnen.

So schätzen die Börsenprofis Aktien ein!

<b>So schätzen die Börsenprofis Aktien ein!</b>
Seit 2005 liefert der Börsenbrief trading-notes verlässliche Anlage-Empfehlungen – dreimal pro Woche, direkt ins Postfach. 100% kostenlos. 100% Expertenwissen. Trage einfach deine E-Mail Adresse ein und verpasse ab heute keine Top-Chance mehr. Jetzt abonnieren.
Für. Immer. Kostenlos.
de | politik | 68566218 |

Weitere Meldungen

Ukrainische Luftangriffe bis tief hinein nach Russland. Immer mehr tragen ihre Langstreckendrohnen den Krieg zurück ins Land des Angreifers. Im Ziel: die russische Ölindustrie. Seit mehr als vier Jahren wehrt sich die Ukraine gegen die russische Invasion. (Ausland, 10.06.2026 - 09:25) weiterlesen...

Ukraine zielt auf Straßenverbindung zur Krim Die ukrainische Armee attackiert weiter eine wichtige Straßenverbindung auf die von Russland annektierte Halbinsel Krim. (Boerse, 09.06.2026 - 12:17) weiterlesen...

Moskau lässt Europäer und Ukraine abblitzen. Der Kreml zeigt aber weiter keinerlei Interesse daran. Mit Unterstützung führender europäischer Staaten startet der ukrainische Präsident eine neue Initiative für Friedensverhandlungen. (Ausland, 08.06.2026 - 14:54) weiterlesen...

Lettland: Nato-Kampfjets schießen Drohne ab. Nun flog erneut ein Flugobjekt über das Gebiet des Baltenstaats - und wurde vom Himmel geholt. In den Luftraum von Lettland waren zuletzt wiederholt fehlgeleitete ukrainische Drohnen eingedrungen. (Ausland, 08.06.2026 - 09:51) weiterlesen...

Europäer und Ukraine fordern Putin zu Verhandlungen auf. Drei europäische Länder und die Ukraine wollen sie wieder in Gang bringen. Sie nennen Putin fünf Voraussetzungen dafür. Die Verhandlungen über ein Ende des Ukraine-Krieges liegen auf Eis. (Ausland, 07.06.2026 - 23:17) weiterlesen...

E3 bekräftigen in London Ukraine-Unterstützung Die Staats- und Regierungschefs von Deutschland, Frankreich und dem Vereinigten Königreich, der sogenannten E3, haben ihre Unterstützung für die Ukraine im Krieg gegen Russland bekräftigt.In einer gemeinsamen Erklärung nach einem Treffen von Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU), Frankreichs Präsident Emmanuel Macron, Großbritanniens Premierminister Keir Starmer und dem ukrainischen Präsidenten Wolodymyr Selenskyj in London hoben sie die Bedeutung Europas als Unterstützer der Ukraine hervor und forderten eine "engste Zusammenarbeit" zwischen der Ukraine, europäischen Staaten und den USA.Die Staats- und Regierungschefs begrüßten die jüngsten Erfolge der Ukraine auf dem Schlachtfeld und verurteilten die großangelegten Raketen- und Drohnenangriffe Russlands auf ukrainische Städte. (Politik, 07.06.2026 - 22:46) weiterlesen...