Strack-Zimmermann kontert Kubicki-Kritik an Kandidatur
01.06.2026 - 00:01:00 | dts-nachrichtenagentur.deDem neu gewählten FDP-Vorsitzenden riet sie: "Wenn man diese Partei in den Erfolg führen will, sollte man jetzt mal Pause machen, ein paar Stunden vielleicht, auch mal früher ins Bett gehen." Dann sei man auch wieder angekommen, wo man sein müsse, wenn man Chef sein wolle, nämlich etwas Verbindendes zu haben.
Strack-Zimmermann hatte am Samstag auf dem Parteitag der FDP in Berlin in einer überraschenden Kampfkandidatur knapp 40 Prozent der Delegiertenstimmen gewonnen. "Mit mehr Anlauf wäre mit Sicherheit mehr drin gewesen, aber es ging mir darum, der Partei zu ermöglichen, eine Wahl zu haben", sagte sie. Ihr Ergebnis sei ein Signal, dass es unterschiedliche Stimmungen und Ausrichtungen gebe. Es sei nun Aufgabe des Präsidiums, diese zusammenzubringen, "also den ganzheitlichen Liberalismus zu sehen".
Die 68-Jährige zeigte sich verwundert, dass ihre Rede auf dem Parteitag als "linksliberal" wahrgenommen worden sei. "Wenn Sie das als linksliberal framen, zeigt das schon, dass die Mitte gerade schwer verrutscht ist", sagte Strack-Zimmermann. Wenn sie "links von dem Rechtsausschläger" sei, sei sie "in der Mitte, nicht linksliberal".
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