Otte: Bußgelder bei Fragebogen-Verweigerung nur letztes Mittel
09.05.2026 - 08:39:48 | dts-nachrichtenagentur.deDer verteidigungspolitische Sprecher der CDU/CSU-Bundestagsfraktion, Thomas Erndl, sagte dem RND: "Ordnungswidrigkeiten - dazu gehört auch das Nichtausfüllen oder Nichtzurücksenden des Fragebogens zum Wehrdienst - müssen angemessen und verhältnismäßig geahndet werden." Es liege nun an der Exekutive, die gesetzlich festgeschriebenen Maßnahmen durchzusetzen. Am Ziel, dass alle Männer diese Pflicht erfüllen, müsse "selbstverständlich" festgehalten werden.
Nach letzten offiziellen Zahlen des Verteidigungsministeriums haben 86 Prozent der bisher angeschriebenen jungen Männer innerhalb der vorgesehenen Frist von vier Wochen geantwortet - und insgesamt 91 Prozent nach der ersten Ermahnung. Damit bleiben 9 Prozent und schätzungsweise 10.000 junge Männer übrig, die zu einer Antwort offenbar nicht bereit sind. Das Verteidigungsministerium sieht in diesen Fällen ein Bußgeld von 250 Euro vor.
