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Studie: Schon 35 Minuten Bewegung pro Woche schützen das Gehirn

09.02.2026 - 22:01:12

Eine aktuelle Studie belegt, dass bereits minimaler Sport das Demenzrisiko senken kann. Regelmäßige Bewegung fördert die Gehirngesundheit und ist eine wirksame Präventionsmaßnahme.

Schon minimaler Sport kann das Demenzrisiko senken. Das zeigt eine aktuelle Studie, die bereits 35 Minuten Bewegung pro Woche als wirksame Prävention identifiziert. Diese „35-Minuten-Regel“ macht Gehirngesundheit für jeden erreichbar.

Warum Sport das Gehirn aufbaut

Regelmäßige Bewegung wirkt wie ein Turbo fürs Denkorgan. Sie verbessert die Durchblutung und versorgt das Gehirn besser mit Sauerstoff. Vor allem aerobes Training wie Laufen oder Schwimmen regt die Bildung neuer Nervenzellen an – besonders in der für das Gedächtnis zentralen Hippocampus-Region. Zudem unterstützt körperliche Aktivität den Abtransport schädlicher Proteinablagerungen, die mit Alzheimer in Verbindung gebracht werden.

Die optimale Dosis für den Kopf

  • Minimalziel: Schon 35 Minuten pro Woche zeigen eine positive Wirkung auf das Demenzrisiko.
  • WHO-Empfehlung: Für umfassende Gesundheit rät die Weltgesundheitsorganisation zu 150 Minuten moderater Aktivität wöchentlich.
  • Optimale Einheit: Studien deuten darauf hin, dass Trainingseinheiten zwischen 30 und 60 Minuten die beste Wirkung auf die mentale Gesundheit entfalten.

Eine kanadische Studie belegt: Ältere Erwachsene, die ihr Training auf dreimal 40 Minuten pro Woche steigerten, verbesserten messbar ihre geistige Flexibilität und Wortflüssigkeit.

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Welcher Sport ist der beste?

Ausdauertraining gilt als Spitzenreiter für die Nervenzellen-Neubildung. Doch ein Mix bringt den größten Nutzen:
* Krafttraining an 2-3 Tagen fördert die kognitive Fitness und beugt Stürzen vor.
* Exergames – Bewegungsspiele, die Köper und Geist fordern – zeigen besonders gute Effekte.
* Yoga oder Tai-Chi verbessern Balance, Konzentration und reduzieren Stress.

Die beste Sportart ist und bleibt die, die regelmäßig und mit Freude ausgeübt wird.

Bewegung als wirksame Medizin

Angesichts steigender Demenzzahlen wird Prävention immer wichtiger. Ein aktiver Lebensstil kann den kognitiven Abbau um Jahre verzögern. Im Vergleich zu oft begrenzt wirksamen Medikamenten ist Sport eine nebenwirkungsarme und kostengünstige Alternative. Die Effekte sind nachhaltig: Eine australische Studie deutet an, dass Verbesserungen der Gehirngesundheit durch intensives Training bis zu fünf Jahre anhalten können.

Es ist nie zu spät

Die Forschung arbeitet an immer präziseren Empfehlungen. Doch eine Botschaft steht heute schon fest: Jede Bewegung zählt – in jedem Alter. Ob ein täglicher Spaziergang oder strukturiertes Training: Schon 35 Minuten pro Woche sind ein wirksamer erster Schritt zu einem widerstandsfähigeren Gehirn.

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