Studie, Schlafmangel

Studie: Schlafmangel schwächt Denkleistung von Schulkindern

20.02.2026 - 02:39:12 | boerse-global.de

Eine neue Untersuchung belegt, dass unzureichender Schlaf die exekutiven Gehirnfunktionen von Kindern schwächt und zu einem Teufelskreis aus Leistungsabfall und Stress führen kann.

Eine neue Studie zeigt alarmierende Folgen von chronischem Schlafmangel. Die am 17. Februar veröffentlichte Untersuchung belegt, dass unzureichende Nachtruhe die exekutiven Funktionen von Schülern massiv beeinträchtigt. Diese Fähigkeiten sind das Kontrollzentrum für Konzentration, Planung und Selbstkontrolle.

Das Gehirn im Sparmodus

Exekutive Funktionen sind das Management-System unseres Denkens. Sie sitzen im präfrontalen Kortex und steuern, wie wir Informationen verarbeiten, zwischen Aufgaben wechseln und Impulse kontrollieren. Bei Kindern entwickeln sich diese Fähigkeiten erst – und sie brauchen dafür ausreichend Schlaf.

Die Studie des International Journal For Multidisciplinary Research liefert jetzt handfeste Daten. Forscher untersuchten 200 Schüler mit standardisierten Tests. Das Ergebnis ist eindeutig: Je schlechter die Schlafqualität, desto schwächer fallen die kognitiven Leistungen aus.

Ein Teufelskreis im Klassenzimmer

Die Folgen sind im Schulalltag sofort spürbar. Betroffene Kinder können sich schlechter organisieren, bleiben leicht an Aufgaben hängen oder handeln impulsiv. Was zunächst nach Unaufmerksamkeit aussieht, ist oft eine Folge übermüdeter Gehirnfunktionen.

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Langfristig droht ein Teufelskreis: Schlechter Schlaf mindert die kognitive Leistung, schulische Misserfolge erhöhen den Stress – und der Stress raubt wiederum den Schlaf. Experten warnen seit Jahren vor dieser übersehenen Gesundheitskrise.

Digitale Welt vs. biologische Uhr

Warum schlafen Kinder heute schlechter? Ein Hauptverdächtiger ist die ständige Erreichbarkeit. Smartphones, Tablets und Spielekonsolen halten das Gehirn auch abends auf Hochtouren. Die blaue Bildschirmstrahlung unterdrückt zudem die Produktion des Schlafhormons Melatonin.

Dazu kommen oft unregelmäßige Bettzeiten und volle Terminkalender. Die Biologie kann mit diesem modernen Lebensstil kaum mithalten, besonders bei Jugendlichen, deren innere Uhr ohnehin später tickt.

Was jetzt getan werden muss

Die Studie ist ein Weckruf für Eltern, Schulen und die Politik. Erste Maßnahmen liegen auf der Hand: eine konsequente Bildschirmzeit am Abend, feste Schlafroutinen und Aufklärung über die Folgen von Schlafmangel.

Einige Experten fordern sogar systemische Veränderungen. Könnten spätere Schulstartzeiten für Jugendliche die Lösung sein? Pilotprojekte zeigen, dass sich sowohl die Schlafdauer als auch die schulischen Leistungen verbessern, wenn der Unterricht später beginnt.

Die Wissenschaft ist sich einig: Gesunder Schlaf ist keine Luxusfrage, sondern eine Grundvoraussetzung für Lernen und Entwicklung. Investitionen in die Schlafhygiene von Kindern sind Investitionen in ihre Zukunft – und in die unserer Gesellschaft.

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