Studie, Achtsamkeit

Studie: Achtsamkeit stärkt Resilienz von Intensiv-Pflegekräften

21.02.2026 - 08:52:12 | boerse-global.de

Eine internationale Studie zeigt signifikante Steigerungen von Achtsamkeit, Engagement und psychischer Widerstandsfähigkeit bei Pflegepersonal auf Intensivstationen nach einem speziellen Training.

Eine neue Studie zeigt, dass Achtsamkeitstraining die psychische Widerstandsfähigkeit von Pflegepersonal auf Intensivstationen deutlich verbessert. Die in Frontiers in Psychiatry veröffentlichte Untersuchung liefert konkrete Belege für den Nutzen solcher Programme in extrem belasteten Arbeitsumfeldern.

Deutliche Verbesserungen in zwei Ländern

Die quasi-experimentelle Studie wurde mit Pflegekräften auf neonatologischen und pädiatrischen Intensivstationen (NICU/PICU) in Ägypten und Saudi-Arabien durchgeführt. Die Ergebnisse sind eindeutig: Nach dem Training stiegen die Werte für Achtsamkeit, berufliches Engagement und emotionale Resilienz in beiden Ländern signifikant an.

In der ägyptischen Gruppe kletterte der durchschnittliche Achtsamkeits-Score von 74,8 auf 164,0. Das Engagement verbesserte sich von 24,2 auf 81,3 und die Resilienz von 13,1 auf 36,3. Auch in Saudi-Arabien gab es starke Zuwächse: Achtsamkeit von 79,7 auf 136,5, Engagement von 26,1 auf 72,6 und Resilienz von 14,7 auf 28,7.

Ein etabliertes Konzept mit wachsender Bedeutung

Die Ergebnisse fügen sich in ein breites Forschungsfeld ein. Achtsamkeitsbasierte Methoden wie Mindfulness-Based Stress Reduction (MBSR) gelten in der Psychologie bereits als empirisch gut belegt. Eine große Meta-Analyse von 2021 mit über 30.000 Teilnehmenden bestätigte die Wirksamkeit – mit besonders starken Effekten bei Menschen mit Angststörungen.

Die aktuelle Studie unterstreicht nun den Wert dieser Interventionen in einem spezifischen, interkulturellen Berufsfeld. Achtsamkeitspraktiken können die Aufmerksamkeitsregulation verbessern und helfen, besser mit belastenden Gedanken umzugehen.

Mehr als nur ein Wellness-Trend: Konsequenzen für die Arbeitswelt

Was bedeuten diese Erkenntnisse konkret? Die Autoren sehen direkte positive Folgen für das Gesundheitswesen. Gestärkte Pflegekräfte könnten nicht nur seltener ausbrennen, sondern auch eine höhere Qualität in der Patientenversorgung sicherstellen.

Die Implikationen reichen jedoch weit über Kliniken hinaus. Könnten ähnliche Programme auch in anderen Hochstress-Branchen die Resilienz der Belegschaft fördern? Die Studie deutet darauf hin, dass sich betriebliche Gesundheitsvorsorge wandelt: weg vom Luxusgut, hin zur essenziellen, präventiven Säule.

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Die Zukunft liegt in maßgeschneiderten, wissenschaftlich fundierten Interventionen. Sie befähigen Mitarbeitende, den Anforderungen der modernen Arbeitswelt gesund zu begegnen.

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