Deutsche Bank startet mit 2,5 Prozent Zinsen ins neue Jahr
02.01.2026 - 23:21:12Deutsche Bank setzt mit einer aggressiven Zinsaktion ein deutliches Signal im Kampf um Einlagen. Der neue “Flexgeld”-Tarif von 2,5 Prozent für sechs Monate übertrifft die Konkurrenz deutlich und markiert einen strategischen Schwenk. Das Angebot gilt ab sofort und soll bis Ende Februar neue Digitalkunden anlocken.
Pünktlich zum Start des Geschäftsjahres 2026 prescht die Deutsche Bank vor. Ihr neues “Flexgeld”-Angebot garantiert Neukunden satte 2,5 Prozent Zinsen p.a. für ein halbes Jahr. Diese Kampfzins liegt weit über dem bisherigen Niveau von 0,5 Prozent und konterkariert den allgemeinen Zinstrend des vergangenen Jahres.
Das Hybridprodukt verbindet die Flexibilität eines Tagesgeldkontos mit der Zinssicherheit einer kurzfristigen Festanlage. Die hohe Verzinsung gilt für Einlagen bis 50.000 Euro. Allerdings ist sie an eine Bedingung geknüpft: Kunden müssen parallel ein Gehaltskonto – entweder das “AktivKonto”, “BestKonto” oder “Das Junge Konto” – eröffnen.
Warum dieser offensive Schachzug? Die Bank nutzt den attraktiven Zins als Lockvogel, um dauerhafte Kundenbeziehungen aufzubauen. In einer Zeit, in der digitale Neobanken um Marktanteile kämpfen, setzt der Traditionskonzern auf gebündelte Angebote aus einem Guss.
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Digitale Revolution am Sparkonto
Das “Flexgeld”-Konzept trifft den Nerv der Zeit. Sparer schätzen die tägliche Verfügbarkeit ihrer Mittel, wollen aber nicht auf Rendite verzichten. Die Deutsche Bank setzt hier voll auf digitale Abwicklung: Kontoeröffnung per VideoIdent oder eID in Minuten, nahtlose Integration ins Online-Banking und Echtzeit-Überweisungen.
Diese Ausrichtung bestätigt den “Deutsche Bank Altersvorsorge-Report 2025”. Demnach bevorzugen immer mehr Kunden – besonders jüngere – flexible, digital-first Sparlösungen. Die technische Integration soll ein häufiges Ärgernis beseitigen: Lange Transferzeiten zu externen Sparkonten gehören damit der Vergangenheit an.
Konkurrenz unter Druck
Mit 2,5 Prozent setzt die Deutsche Bank neue Maßstäbe. Der spanische Digitalbanker Openbank (Santander) bietet derzeit nur 1,8 Prozent für drei Monate. Auch der Plattformanbieter Raisin (ehemals WeltSparen) liegt mit bestenfalls 2,46 Prozent knapp darunter.
Der entscheidende Vorteil: Kunden erhalten Top-Zinsen ohne Umweg über Drittplattformen. Alles läuft über die vertraute Deutsche-Bank-Oberfläche. Dieser “One-Stop-Shop”-Ansatz könnte besonders für Bestandskunden attraktiv sein, die ihre Finanzen konsolidieren wollen.
Doch die Konkurrenz schläft nicht. Die C24 Bank (Check24-Tochter) hat mit ihrem “Tagesgeldpocket”-Modell bereits Fuß gefasst. Ihr Vorteil: oft gebührenfreie Girokonten. Die Deutsche Bank kontert nun mit Zinssicherheit – während viele Neobanken an volatile ECB-Referenzzinsen gekoppelt sind.
Analysten: Quersubventionierung als Schlüssel
Finanzexperten deuten die Aktion als klugen Marketing-Coup. Die hohen Zinsen auf das Sparkonto werden wahrscheinlich durch die Gebühren der dazugehörigen Girokonten quersubventioniert. Besonders das “AktivKonto” und “BestKonto” sind kostenpflichtig.
Diese Cross-Selling-Strategie ist für traditionelle Banken überlebenswichtig. Sie müssen ihre teure Filialinfrastruktur refinanzieren und gleichzeitig mit kostenlosen Digitalangeboten konkurrieren. Der 2,5-Prozent-Tarif könnte einen “Januar-Effekt” auslösen und andere Großbanken wie Commerzbank oder Sparkassen zu Nachjustierungen zwingen.
Für Sparer ist die Rückkehr nennenswerter Zinsen eine gute Nachricht. Doch die Freude währt nur sechs Monate. Danach dürfte der Zins auf das allgemeine Niveau fallen. Die eigentliche Messlatte für den Erfolg wird sein: Wie viele Neukunden bleiben der Bank auch nach Ablauf der Promotion im Sommer 2026 erhalten?
Das Angebot ist ab sofort online und per App verfügbar. Die Antragsfrist endet am 28. Februar 2026.
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