Achtsamkeit, Meditation

Achtsamkeit: Meditation kann auch Ängste auslösen

12.02.2026 - 21:00:11 | boerse-global.de

Achtsamkeitspraktiken können bei manchen Menschen negative psychische Reaktionen wie Angstzustände auslösen. Experten raten zu einem differenzierten Einsatz.

Achtsamkeit: Meditation kann auch Ängste auslösen - Foto: über boerse-global.de

Meditation und Achtsamkeit sind nicht für jeden uneingeschränkt gut. Aktuelle Analysen zeigen: Die Praktiken können bei manchen Menschen negative psychische Reaktionen wie Angstzustände oder emotionale Überempfindlichkeit hervorrufen.

Die wachsende Popularität von Meditations-Apps hat die Techniken in den Mainstream katapultiert. Doch die breite Anwendung führt zu einer differenzierteren Betrachtung. Experten warnen, dass intensive Meditationsformen – wie in mehrtägigen Schweige-Retreats – für vulnerable Personen Risiken bergen. Im Extremfall können sie sogar psychotische Episoden auslösen.

Gehirn im Wandel: Nicht jede Veränderung ist positiv

Die Forschung belegt, dass regelmäßige Achtsamkeitspraxis das Gehirn verändert. Bereiche für Emotionsregulation und Selbstwahrnehmung können sich verdichten. Studien bestätigen eine moderate, aber stabile Linderung von Ängsten, Depressionen und Schmerzen.

Doch die Wirkung ist nicht universell. Was bei einer Person Gelassenheit fördert, kann bei einer anderen unterdrückte Traumata an die Oberfläche bringen. Dokumentierte Nebenwirkungen sind:
* Verstärkte Unruhe und Schlafprobleme
* Depressive Verstimmungen
* Wiedererleben belastender Erinnerungen

Die individuelle psychische Ausgangslage ist damit entscheidend für den Erfolg – und die Sicherheit der Praxis.

Vom Nischentrend zum Milliardenmarkt

Trotz der Risikendiskussion boomt der Achtsamkeitsmarkt weiter. Er ist ein zentraler Baustein der globalen Wellness-Bewegung. Unternehmen integrieren Programme zur betrieblichen Gesundheitsförderung, digitale Apps machen die Techniken für Millionen zugänglich.

Online-Programme, die Achtsamkeit mit Bewegung kombinieren, zeigen in ersten Studien vielversprechende Ergebnisse bei der Stressreduktion. Die niedrigschwelligen Einstiege wie geführte Atemübungen gelten als weitgehend sicher.

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Der Unterschied zwischen Alltag und Retreat

Die aktuelle Debatte markiert eine Reifung des Diskurses. Meditation ist kein Allheilmittel, sondern ein wirkungsvolles Werkzeug, das bewusst eingesetzt werden muss. Experten raten zu einer klaren Unterscheidung:

Alltagsnahe Übungen wie bewusstes Atmen gelten als risikoarm. Intensive, tagelange Retreats erfordern dagegen eine stabile psychische Verfassung und oft professionelle Begleitung.

Die Erkenntnis setzt sich durch: Eine pauschale Verherrlichung hilft nicht weiter. Stattdessen gewinnt ein aufgeklärter, individueller Ansatz an Bedeutung.

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