Spätes Essen erhöht Herzrisiko deutlich
22.02.2026 - 19:49:12 | boerse-global.deEine neue Studie zeigt: Wer nach 21 Uhr isst, hat ein um 28 Prozent höheres Schlaganfallrisiko. Der Zeitpunkt der Mahlzeiten beeinflusst die Herzgesundheit stärker als bisher angenommen.
Die innere Uhr isst mit
Das Forschungsfeld der Chrononutrition untersucht, wie Essenszeiten mit unserer biologischen Uhr zusammenspielen. Unser Stoffwechsel arbeitet nicht rund um die Uhr gleich effektiv. Morgens und tagsüber verarbeitet der Körper Kohlenhydrate am besten. Abends bereitet er sich auf die Regeneration vor.
Späte, üppige Mahlzeiten stören diesen Rhythmus. Sie zwingen den Körper zur Verdauung, wenn er eigentlich ruhen sollte. Die Folge können hohe Blutzuckerspitzen und eine Belastung des Herz-Kreislauf-Systems sein.
Studie mit alarmierenden Zahlen
Eine großangelegte französische Untersuchung mit über 100.000 Teilnehmern liefert konkrete Daten. Jede Stunde, die das Frühstück später eingenommen wurde, erhöhte das Herz-Kreislauf-Risiko um sechs Prozent.
Der Effekt am Abend ist dramatischer: Eine letzte Mahlzeit nach 21 Uhr steigerte das Schlaganfallrisiko um 28 Prozent im Vergleich zu einem Essen vor 20 Uhr. Besonders betroffen waren Frauen.
Diese Ergebnisse bestätigt eine aktuelle Studie von Northwestern Medicine. Sie zeigt: Wer mindestens drei Stunden vor dem Schlafengehen isst und 13 bis 16 Stunden nachts fastet, kann Blutdruck und Puls senken.
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So essen Sie herzgesund
Die Umsetzung ist simpler als viele Diäten. Experten empfehlen vier Grundregeln:
- Planen Sie das Abendessen idealerweise vor 20 Uhr.
- Halten Sie nachts ein Fastenfenster von 12 bis 13 Stunden ein.
- Lassen Sie zwischen letzter Mahlzeit und Schlaf mindestens drei Stunden vergehen.
- Etablieren Sie regelmäßige Essenszeiten.
Diese Anpassungen stabilisieren den Blutzucker, regulieren den Blutdruck und verbessern oft sogar den Schlaf.
Neue Säule der Vorsorge
Die Chrononutrition ergänzt klassische Herzschutz-Empfehlungen um eine zeitliche Dimension. Neben ausgewogener Ernährung und Bewegung wird das „Wann“ immer wichtiger.
Die Abstimmung der Mahlzeiten mit dem natürlichen Tag-Nacht-Rhythmus könnte ein bisher unterschätzter Schlüssel zur Prävention sein. Ein Blick auf die Uhr beim Essen ist ein simpler Schritt für ein gesünderes Herz.
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