Alltagsbewegung, Sterberisiko

Schon leichte Alltagsbewegung senkt Sterberisiko deutlich

07.02.2026 - 08:13:12

Eine umfassende Meta-Analyse zeigt, dass bereits geringe körperliche Aktivität das allgemeine Sterblichkeitsrisiko um bis zu 40 Prozent reduzieren kann. Selbst unterhalb der WHO-Empfehlungen ist ein signifikanter Nutzen messbar.

Bereits kleine Mengen körperlicher Aktivität verlängern das Leben signifikant. Eine aktuelle Meta-Analyse von 85 Studien zeigt: Regelmäßige Bewegung kann das allgemeine Sterberisiko um bis zu 40 Prozent senken. Selbst wer die offiziellen Empfehlungen nicht voll erreicht, profitiert schon von leichter Steigerung.

Jede Bewegung zählt – auch unter der Schwelle

Die Botschaft der Forschung ist eindeutig: Es muss kein Hochleistungssport sein. Gartenarbeit, zügiges Gehen oder Treppensteigen summieren sich über den Tag und bringen messbare Vorteile. Besonders ermutigend: Der Wechsel von völliger Inaktivität zu leichter, regelmäßiger Bewegung senkt das Sterberisiko bereits um etwa 22 Prozent.

Für Menschen mit gesundheitlichen Vorbelastungen ist das ein wichtiger Ansatz. Bei Herz-Kreislauf-Erkrankungen, Nierenproblemen oder Stoffwechselstörungen bieten niederschwellige Aktivitäten oft die einzige praktikable Möglichkeit, positiv einzugreifen.

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Was die WHO empfiehlt – und was schon darunter wirkt

Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) rät Erwachsenen zu mindestens 150 Minuten moderater Bewegung pro Woche. Doch die neuen Daten bestätigen: Jede Aktivität unterhalb dieser Schwelle hat bereits einen signifikanten Effekt.

  • Moderate Aktivität: 150-300 Minuten pro Woche (z.B. zügiges Gehen, Radfahren)
  • Intensive Aktivität: 75-150 Minuten pro Woche (z.B. Joggen, Schwimmen)
  • Plus: Muskeltraining an mindestens zwei Tagen

Die Forschung zeigt: Schon der erste Schritt weg vom Sofa lohnt sich.

Kurz und intensiv: Die Kraft der Treppe

Nicht nur die Dauer, auch die Intensität spielt eine Rolle. Kurze, fordernde Belastungen trainieren das Herz-Kreislauf-System effektiv. Eine Studie der Universität Genf belegt: Regelmäßiges Treppensteigen verbessert die Fitness und geht mit einem 15 Prozent niedrigeren Sterblichkeitsrisiko einher.

Das Herz-Kreislauf-System profitiert am stärksten von Bewegung. Das Risiko, an einer entsprechenden Erkrankung zu sterben, sinkt durch regelmäßige Aktivität um 30 bis 40 Prozent. Auch bei Krebserkrankungen ist ein Schutzeffekt nachweisbar.

Paradigmenwechsel: Weg vom Leistungsdruck

Die Erkenntnisse markieren einen Wandel. Statt intensivem Training rückt nun die Integration von Bewegung in den Alltag in den Fokus. Dieser Ansatz ist inklusiver und senkt die Einstiegshürden.

Körperliche Inaktivität bleibt einer der größten Risikofaktoren. Allein in der Schweiz wurden 2017 rund 1.300 Todesfälle auf Bewegungsmangel zurückgeführt. Die ermutigende Gegenbotschaft lautet: Es ist nie zu spät, und kleine, konsequente Schritte führen zu einem längeren, gesünderen Leben.

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