Kommunen starten Offensive für digitale Senioren
23.01.2026 - 13:51:12Deutschlandweit starten neue Kurse für die Generation 65plus. Hintergrund ist eine wachsende, aber oft unsichere Internetnutzung der Älteren.
Die Welle der Digitalkurse rollt durch die Kommunen. In St. Ingbert beginnt ein sechsteiliger Smartphone-Kurs speziell für Bewohner des Seniorenheims St. Barbaraheim. Die Volkshochschule führt ihn durch, die Stadt übernimmt die Kosten. Ein klares Signal für digitale Teilhabe.
Ebenfalls am Donnerstag meldete sich Freigericht. Dort kooperieren das Seniorenbüro und die Bildungspartner Main-Kinzig GmbH. Ab sofort kann man sich für Android-Einsteigerkurse anmelden. Sie sollen typische Hürden wie E-Mail-Einrichtung und Geräteeinstellungen beseitigen. Fortgeschrittene Module folgen im März.
Kreativkurse am Wochenende und Komplettprogramme
Die Angebote werden spezifischer. Die VHS Frankfurt lädt am Samstag zum Workshop „Mit dem Smartphone fotografieren: Fokus auf Android“. Hier geht es nicht mehr um Basics, sondern um kreative Nutzung.
Passend zum Thema Android‑Einsteigerkurse — viele Teilnehmende stehen vor genau den Hürden, die hier genannt werden: E‑Mail, WhatsApp, Fotos und sichere Einstellungen. Der kostenlose PDF‑Ratgeber „Android Smartphone – Ihr Schritt‑für‑Schritt‑Training“ erklärt diese Schritte in klarem, seniorenfreundlichem Deutsch und begleitet Sie zusätzlich mit einem gratis 5‑teiligen E‑Mail‑Grundkurs. Ideal für VHS‑Teilnehmer und Angehörige, die beim Einrichten helfen möchten. Gratis‑Android‑Ratgeber & E‑Mail‑Kurs sichern
Am Montag startet dann der „Große Android Smartphone Einsteigerkurs für Senioreninnen“ der VHS Balingen*. Das Programm ist umfangreich und behandelt auch mobiles Bezahlen oder Reiseplanung. Der Zeitpunkt ist kein Zufall: Nach den Feiertagen suchen viele Ältere Hilfe für ihre neuen Geschenkgeräte.
Bitkom-Studie zeigt: Nutzung hoch, Sicherheit schwankt
Warum dieser Push? Eine aktuelle Bitkom-Studie „Generation Silver Surfer“ liefert die Antwort. 74 Prozent der über 65-Jährigen sind inzwischen online – ein starker Anstieg. Doch das digitale Selbstvertrauen bleibt durchwachsen.
Die Mehrheit braucht geführte Unterstützung, besonders für Online-Banking, Gesundheits-Apps oder Behördengänge. Fast alle Befragten wünschen sich mehr Hilfsangebote. Genau diese Lücke zwischen Zugang und Kompetenz wollen die Kommunen schließen.
DigitalPakt 2.0 als politischer Rückenwind
Im Hintergrund wirkt der neue DigitalPakt 2.0. Bund und Länder einigten sich im Dezember 2025 auf dieses Fünf-Milliarden-Euro-Programm für die Jahre 2026 bis 2030. Zwar liegt der Fokus auf Schuldigitalisierung, das Abkommen sendet ein klares Signal: Digitale Kompetenz ist für alle Altersgruppen essenziell.
Der Pakt soll bürokratische Hürden seines Vorgängers reduzieren. Das könnte künftig auch flexiblere Bildungsprojekte außerhalb der Schulen ermöglichen.
Mobile Hilfe und wachsende Nachfrage
Ab März 2026 geht die Hilfe auf Tour: Das Bundesprojekt „Digitaler Engel“ schickt dann zwei Info-Busse durchs Land. Sie bieten vor Ort Unterstützung für Senioren.
Bis dahin stemmen vor allem Volkshochschulen und Gemeindezentren die Nachfrage. Die ist hoch – Experten rechnen mit weiteren Kursen im Frühjahr. Für viele Ältere geht es um die „letzte Meile“ der digitalen Integration. Die Kommunen machen sie jetzt gangbar.
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