BfR, Schimmelpilzgifte

BfR findet Schimmelpilzgifte in allen Haferdrinks

19.02.2026 - 05:40:12 | boerse-global.de

Eine Untersuchung findet Mykotoxine in allen getesteten Haferdrinks, während eine dänische Studie die gesundheitlichen Vorteile der pflanzenbasierten Nordic Diet belegt.

Das Bundesinstitut für Risikobewertung (BfR) hat in allen getesteten Haferdrinks Schimmelpilzgifte nachgewiesen. Gleichzeitig zeigt eine neue Studie: Die skandinavische „Nordic Diet“ senkt das Sterberisiko deutlich. Zwei Meldungen, die die aktuelle Debatte um gesunde Ernährung prägen.

Mykotoxine in jedem Haferdrink

Die Behörde untersuchte 162 Proben von pflanzlichen Milchalternativen auf Mykotoxine. Das Ergebnis ist eindeutig: In sämtlichen 86 getesteten Haferdrinks fanden die Experten die Toxine T-2 und HT-2. Diese Schimmelpilzgifte können die Blutbildung stören.

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Trotz des flächendeckenden Nachweises gibt das BfR weitgehend Entwarnung. Für moderate Konsumenten sehen die Risikobewerter keine akute Gesundheitsgefahr – das gelte auch für Kinder. Die Warnung gilt jedoch bei einseitiger Ernährung: Wer große Mengen Haferdrink und Haferflocken isst, könnte die Grenzwerte überschreiten.

Nordic Diet senkt Sterberisiko um 25 Prozent

Während in Deutschland vor Risiken gewarnt wird, liefert Dänemark positive Nachrichten. Eine Studie der Universität Aarhus belegt: Die strikte Einhaltung der „Nordic Diet“ kann das Sterberisiko um 23 bis 25 Prozent senken.

Die Ernährungsweise setzt auf:
* Viel Vollkorn, Gemüse und Obst
* Regelmäßig Fisch
* Sehr wenig Fleisch und verarbeitete Lebensmittel

Der Clou: Dieser Ansatz fördert nicht nur die Gesundheit, sondern schützt auch das Klima. Die aktuellen Daten zeigen besonders positive Effekte bei der Vorbeugung von Krebs- und Herz-Kreislauf-Erkrankungen.

DGE-Empfehlung bleibt gültig

Wie passen die Warnungen vor Haferdrinks in das Bild einer gesunden, pflanzenbasierten Ernährung? Die Deutsche Gesellschaft für Ernährung (DGE) hält an ihrer Kernempfehlung fest: 75 Prozent pflanzliche, 25 Prozent tierische Lebensmittel.

Die neuen BfR-Daten widersprechen diesem Grundsatz nicht. Sie unterstreichen vielmehr, dass „pflanzenbasiert“ nicht automatisch „gesund“ bedeutet. Experten raten zu Abwechslung: Wer seinen Haferdrink regelmäßig mit anderen Pflanzendrinks alterniert, minimiert das Risiko.

Was bedeutet das für Verbraucher?

Die aktuelle Nachrichtenlage sendet klare Signale. Die Basis einer gesunden Ernährung bleibt pflanzlich und betont unverarbeitete Lebensmittel. Die skandinavische Diät zeigt, wie gut dieser Ansatz funktionieren kann.

Gleichzeitig wächst die Sensibilität für Inhaltsstoffe. Die allgegenwärtigen Mykotoxine in Haferdrinks sind ein Weckruf für mehr Vielfalt auf dem Teller. Die Devise lautet: weiterhin zu pflanzlichen Alternativen greifen, aber die Getreidesorte regelmäßig wechseln.

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